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Kim Kardashian teilt Statement zu Kanye Wests mentalen Zustand

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In den vergangenen zwei Tagen hat Rapper Kanye West eine Reihe an verstörenden und besorgniserregenden Tweets über sich und seine Familie veröffentlicht – so bezeichnete er etwa seine Schwiegermutter Kris Jenner als „weiße Rassistin“ und behauptete, der Horrorfilm „Get Out“ handle von seinem Leben. Zu seiner Ehe mit Kim Kardashian West schrieb der Künstler, er versuche bereits seit zwei Jahren, sich von ihr scheiden zu lassen. Nun hat Kardashian West ihrerseits eine Erklärung via Instagram abgegeben, in der sie sich zu Kanye Wests mentalem Zustand äußert.

Sie beginnt ihren Text mit den Worten: „Wie viele von euch wissen, leidet Kanye an einer bipolaren Störung. Jeder, der sie hat oder einen geliebten Menschen in seinem Leben hat, der sie ebenfalls hat, weiß, wie unglaublich kompliziert und schmerzhaft es ist, zu verstehen.“ Der Reality-TV-Star fährt fort: „Ich kann verstehen, dass Kanye Kritik ausgesetzt ist, weil er eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens ist und seine Handlungen manchmal starke Meinungen und Emotionen hervorrufen können. Er ist ein brillanter, aber komplizierter Mensch, der zusätzlich zu dem Druck, Künstler und dunkelhäutig zu sein, den schmerzlichen Verlust seiner Mutter erlebt hat und mit dem Druck und der Isolation umgehen muss, die durch seine bipolare Störung noch verstärkt werden. Diejenigen, die Kanye nahe stehen, kennen sein Herz und wissen, dass seine Worte manchmal nicht mit seinen Absichten übereinstimmen.“

Zu Ende ihres Statements bedankte sich die 39-Jährige an all diejenigen, „die ihre Sorge um das Wohlergehen von Kanye und ihr Verständnis zum Ausdruck gebracht haben.“

Dass Kanye West unter einer bipolaren Störung leidet, ist längst kein Geheimnis mehr: So enthält das Cover seines im Jahr 2018 erschienenen Albums YE etwa den Satz „I hate being Bi-Polar it’s awesome“ (deutsch: Ich hasse es, bipolar zu sein, es ist fantastisch“) und in einem Song auf der Platte bezeichnete er die psychische Erkrankung als seine „superpower“. In einem Interview mit Late-Night-Show-Host Jimmy Kimmel aus demselben Jahr sprach West zudem ganz offen über seine Bipolarität und meinte: „Ich denke, es ist wichtig, dass wir Gespräche über psychische Gesundheit führen.“


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