Letzter Wunsch: Sean Connerys Asche soll in Schottland verstreut werden

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Elf Tage ist es her, seit der schottische Schauspieler Sir Sean Connery im Alter von 90 Jahren gestorben ist. Seitdem haben sich unzählige Künstler*innen zu dem Tod des legendären Schauspielers geäußert und Connery für seine Kunst und sein Lebenswerk geehrt und gedankt. In einem Gespräch mit der Zeitschrift „Scottish Mail“ verriet seine Witwe Micheline Roquebrune nun, was der letzte Wunsch ihres verstorbenen Mannes gewesen sei: Er habe darum gebeten, dass seine Asche nach seinem Tod nach Hause zurückkehrt.

„Wir werden Sean nach Schottland zurückbringen – das war sein letzter Wunsch“, verriet Roquebrune. „Er wollte, dass seine Asche auf den Bahamas und auch in seinem Heimatland verstreut wird.“ Der Schauspieler hatte viele Jahre seines Lebens auf den Bahamas gelebt. Aufgrund der schwierigen Situation mit dem noch immer gravierenden Coronavirus müsse die Fahrt nach Schottland allerdings noch eine Weile warten, so Roquebrune. „Wann immer es möglich und sicher sein wird, wieder zu reisen, werden wir als Familie mit ihm nach Schottland zurückzukehren. Wir möchten für ihn eine Gedenkfeier in Schottland organisieren – das ist unsere Hoffnung. Aber wir können nicht sagen, wann genau dies geschehen wird.“

Der erste James-Bond-Darsteller litt laut Roquebrune zuletzt an einer starken Demenzerkrankung, die es ihm unmöglich machte, sich auszudrücken. „Das war kein Leben für ihn“, erzählte sie der „Scottish Mail“. „Es forderte seinen Tribut von ihm. Er war in letzter Zeit nicht dazu in der Lage, sich auszudrücken“. Wenigstens sei er friedlich im Schlaf gestorben – genau wie er es sich gewünscht hatte, sagte Roquebrune. Sie fügte hinzu: „Ich war die ganze Zeit bei ihm, und er schlich sich einfach davon. Das war es, was er wollte.“

Aktuell werden zudem immer mehr Stimmen laut, die eine Umbenennung des Flughafens von Edinburgh fordern. So rufen aktuell mehr als 2.500 Personen in einer Petition dazu auf, den Flughafen in „Sir Sean Connery“-Flughafen zu taufen. In der Petition heißt es unter anderem: „Liverpool hat den John-Lennon-Flughafen, Belfast hat den Flughafen George Best, und mit dem Tod einer ihrer berühmtesten Söhne sollte Edinburgh einen ‚Sir Sean Connery‘-Flughafen haben.“


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