lggy & The Stooges – Raw Power

Ihr erstes Album „The Stooges“ (Produzent: John Cale) war ambitionierter, minimalistischer Rock’n’Roll, das zweite „Fun House“ ein Übergangswerk mit besseren Songs, aber weniger „Hits“. Es musste erst David Bowie als heimlicher Produzent her, bevor die Stooges mit „Raw Power“ ihr Proto-Punk-Meisterwerk ablieferten. Hier fand die ganze Verzweiflung und Verlorenheit von vier kaputten Existenzen (alle Stooges hatten schwere Heroin- und Alkoholprobleme) ein Ventil in einem Monster von einem Album, dessen Songs mühelos die Gratwanderung zwischen Intensität und Subtilität schafften („Search And Destroy‘, „Gimme Danger“, „Your Pretty Face Is Going To Hell“, „Death Trip“). Ein paar Jahre später wurde Iggy Pop zur Ikone der zweiten Punk-Generation.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.