Lil Wayne und Kodak Black bedanken sich bei Donald Trump für ihre Begnadigungen

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Lil Wayne gehört neben dem Rapper Kodak Black , dem Produzenten Weldon Angelos und dem „Death Row“-Records-Mitbegründer Michael „Harry-O“ Harris zu den privilegierten Persönlichkeiten aus der HipHop-Welt, die Donald Trump in letzter Minute vor seinem Auszug aus dem Weißen Haus begnadigt hat. Lil Wayne entging so womöglich einer zehnjährigen Haftstrafe. Auf Twitter richtete der Rapper nun ein paar emotionale Worte in Richtung des Ex-Präsidenten.

Lil Wayne wird emotional

Wegen illegalen Waffenbesitzes hätten Dwayne Michael Carter Jr., wie Lil Wayne bürgerlich heißt, eigentlich bis zu zehn Jahre Gefängnis gedroht. Dass er sich die Monate vor seiner Verhaftung für Donald Trumps Kampagnen und Reformen einsetzte und sich medienwirksam mit dem Ex-Präsidenten ablichten ließ, wofür er einen Shitstorm in Kauf nahm, kam dem Rapper letztendlich zugute. Die Begnadigung durch Donald Trump entlastete den Musiker, der nächsten Monat sein gerichtliches Urteil bekommen hätte, komplett.

Seine Dankbarkeit gegenüber Trump drückte er nun in einem emotionalen Statement auf Twitter aus. Dort schrieb er: „Ich möchte Präsident Trump danken, weil er erkannt hat, dass ich meiner Familie, meiner Kunst und meiner Community noch so viel mehr zu geben habe.“ Außerdem bedankte er sich bei seinem Anwalt Bradford Cohen mit den Worten: „Auch möchte ich Bradford Cohen dafür danken, dass er so fleißig daran gearbeitet hat, mir eine zweite Chance zu sichern. Liebe!“ Bradford Cohen erklärte unterdessen in einem Interview mit der „New York Times“, dass Lil Waynes Unterstützung für Trump rein freiwilliger Natur war und er nicht vorab auf eine Freilassung spekulierte. Seine Straftat thematisierte der Rapper kürzlich erst in seinem Song „Ain’t Got Time“.

Kodak Black muss weiter zittern

Eine weitere Twitter-Danksagung erhielt Donald Trump von dem Rapper Kodak Black, der zu dem Zeitpunkt seiner Begnadigung bereits eine Haftstrafe absaß, die er wegen illegalen Waffenbesitzes und Falschaussagen beim Kauf von Waffen antreten musste. Allerdings gehen für ihn die rechtlichen Probleme weiter. Im US-Bundesstaat South Carolina ist der Rapper weiterhin wegen eines Falles sexueller Nötigung angeklagt. 2016 soll der Rapper eine Frau in einem Hotelzimmer sexuell belästigt und verletzt haben, was von einem medizinischen Fachpersonal bestätigt wurde. Im schlimmstem Falle drohen Kodak Black 30 Jahre Gefängnis. Die Begnadigung Trumps greift in diesem Fall nicht, weil sie sich auf bundesweite Strafen bezieht und nicht auf staatliche Anklagen.


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