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ME.STYLE: Soulstar Andy Allo im Interview

SUPERCONDUCTOR heißt das aktuelle Album des Multi-Talents Andy Allo. Das passt, denn wie eine Superdirigentin beherrscht die 24-jährige Amerikanerin die Spielarten von Funk, Soul und Folk. Prince war so angetan von ihr, dass er sie 2011 als Gitarristin seiner Band New Power Generation engagierte.

Während des ME.STYLE-Shootings sprach Andy über Musik, Einflüsse, Versuchungen — und den passenden Style für alle Lebenslagen.

ME.STYLE: Bekannt geworden bist du als Mitglied der New Power Generation, in der du Gitarre gespielt hast. Gemeinsam mit Prince, Maceo Parker am Saxofon und dem Trompeter Trombone Shorty auf einer Bühne zu stehen – was war da die größte Herausforderung?

Andy: Der beste Moment war, als alle drei mit mir im Studio waren, und die Songs „People Pleaser“ und „If I Was King“ (aus Allos aktuellem Album SUPERCONDUCTOR) einspielten. Mir kam das fast irreal vor: Maceo Parker und Trombone Shorty stehen nebeneinander und blasen in die Hörner. Ein historischer Moment — und Prince saß neben mir.

ME.STYLE: Hast du ein Mode-Vorbild?

Andy: Es gibt einige Frauen, deren Style ich liebe. Ich verehre die Funk-Sängerin Betty Davis. Sie war bei der Auswahl ihrer Garderobe wirklich sehr wagemutig, arbeitete viel mit Mustern und Drucken. Ebenso mag ich Chaka Khan, die indianische Einflüsse in ihre Outfits integriert. Und dann gab es da noch Billie Holliday … ich liebe die Blume in ihrem Haar! In der Mode sollte man den Mut haben zu experimentieren und sich von allen Kulturen inspirieren zu lassen. In mein Outfit fließt auch Tribal-Kultur aus dem afrikanischen Raum mit ein – und natürlich Rock’n’Roll.

ME.STYLE: Gibt es Mode, die du lustig findest – oder für einen großen Fehler hältst?

Andy: Am lächerlichsten finde ich Kleidung, die zerrissen oder zerschnitten ist. Für 300 Dollar eine Hose oder ein Shirt mit Löchern kaufen – das ergibt keinen Sinn. Da kann man sich ja auch was für 30 Dollar holen und zur Schere greifen. Sieht genauso aus. Was ich für einen großen Modefehler halte? Den langen Jeansrock: zuviel Stoff am Körper.

ME.STYLE: Gibt es so etwas wie den „perfekten Style“?

Andy: Ich bezweifle das. Denn Stil ist eine ganz und gar persönliche Sache.

… das ganze Interview plus Fotostrecke gibt’s im neuen ME.STYLE – seit 20. März 2014 am Kiosk!

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