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Neu auf Netflix: Das sind die besten Filme und Serien im Februar 2018

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Im Januar nahm sich Netflix eine kleine Auszeit: Mit „The End of the Fucking World“ startete zu Jahresbeginn zwar ein kleines Indie-Highlight, die großen Eigenproduktionen des Streaming-Dienstes blieben aber aus. Zugekaufte Serien wie „Rick and Morty“ und „Star Trek“ retteten Serienjunkies über den Monat. Im Februar wird alles besser, denn vor allem Science-Fiction-Fans kommen auf ihre Kosten. Des Weiteren wird David Letterman den zweiten Teil seiner exklusiven Interview-Reihe ausstrahlen lassen. Zu Gast ist George Clooney.

Hier sind die Netflix-Highlights im Februar 2018

Filme

„Mute“, ab dem 23. Februar: Duncan Jones hat zuletzt mit „Warcraft“ kein glückliches Händchen bewiesen, zuvor aber mit „Moon“ einen richtig guten Space-Thriller gedreht. In „Mute“ blickt er mit seinen Stars Paul Rudd und Alexander Skarsgård weit in die Zukunft. Der Film spielt im Berlin des Jahres 2052, die Stimmung soll an „Blade Runner“ und „Casablanca“ erinnern. Und natürlich gibt es viele Effekte und Action.

 

„The Cloverfield Paradox“, bereits online: Zum Super Bowl gelang Netflix die ganz große Überraschung: Ohne Vorankündigung lief ein Spot, der auf den dritten Film der Cloverfield-Reihe hinwies. Eigentlich sollte der Space-Thriller mit Daniel Brühl erst im April in die regulären Kinos kommen, doch plötzlich stand er weltweit auf Netflix bereit. Ein irrer Marketing-Stunt, der Film kann leider nicht ganz mithalten. 

„A Most Wanted Man“, ab dem 9. Februar: Der mittlerweile verstorbene Philip Seymour Hoffman brilliert in einem Agenten-Film, in dem sogar Herbert Grönemeyer auftaucht. Zwar ist der in Hamburg spielende Paranoia-Trip nicht in jeder Szene spannend, dennoch ein durch und durch ungewöhnliches Stück über moderne Spionage und Vorurteile, die Leute ins Fadenkreuz von Ermittlern bringen.

Szene aus „A Most Wanted Man“

„Fullmetal Alchemist“, ab dem 19. Februar: Verfilmung des wahnsninnig beliebten Manga (und Anime). Mit der Hilfe von „Wissenschaft“ und Magie suchen zwei Brüder nach dem Stein der Weisen. Dazwischen kracht es gewaltig – kann gut werden, wenn die Effekte mithalten. Durchaus löblich: Endlich mal eine Manga-Verfilmung ohne Whitewashing der Hauptrollen. Mit Grauen erinnern wir uns an die Netflix-Eigenproduktion „Death Note“.

„Bram Stoker’s Dracula“, ab dem 1. Februar: Aus einer Zeit, in der Leinwand-Vampire noch gruselig waren und nicht für Seifenopern in den Wäldern Nordamerikas zur Verfügung standen. Wer den Horror-Klassiker von Francis Ford Coppola noch nicht gesehen hat, sollte dies nun unbedingt nachholen.

Spooky: Dracula.

„Captain America: Civil War“, ab dem 1. Februar: Zugegebenermaßen ist die erste Stunde von „Civil War“ ziemlich schleppend, aber bei Netflix kann man ja zum Glück vorspulen. Und zwar zu dem legendären Kampf am Flughafen Leipzig/Halle, bei dem Marvel die gesamte Spielzeugkiste voller Superhelden ausschüttet. Und eine der besten Action-Sequenzen des aktuellen Jahrtausends kreiert.

Szene aus „Civil War“

Serien

„Altered Carbon“, Staffel 1 ab dem 2. Februar: Stellt Euch vor, dass die Persönlichkeit eines Menschen komplett digitalisiert und in andere Körper übertragen werden kann. Genau dies ist in der Serie „Altered Carbon“, die 300 Jahre in der Zukunft spielt, der Fall. Ein Mann erwacht aus dem Kryo-Schlaf, erhält einen fitten Körper und muss nun Missionen für ein mächtiges Unternehmen erledigen. Der Trailer lässt die Netflix-Nutzer schon jetzt jubeln:

„Everything Sucks!“, Staffel 1 ab dem 16. Februar: Netflix reitet weiter die Nostalgie-Welle. Nachdem mit „Stranger Things“ ein 80er-Hit geschaffen wurde, macht sich „Everything Sucks!“ in den 90ern breit. In einer Kleinstadt namens „Boring“ folgt die Show einer Gruppe von nörgelnden Schülern, die ihr Leben mit VHS-Tapes und einer Videokamera aufpeppen wollen.

„Everything Sucks!“

„Marseille“, Staffel 2 ab dem 23. Februar: Die erste französische Netflix-Show endete mit einem schwachen Finale in der ersten Staffel. Allerdings verspricht der Plot für Season 2 besser zu werden: Rechte Nationalisten gewinnen in der Stadt an Macht, dazu beginnt eine Verschwörung gegen den Fußballverein Marseilles. Gérard Depardieu wird also neue Feinde haben – neben seinem Übergewicht, das ihm in der ersten Staffel einen Herzinfarkt bescherte.

Schüler gegen Lehrer: In „Marseille“ ist ein Kampf um das Rathaus der Stadt entbrannt.

Dokumentationen

„My Next Guest Needs No Introduction“, Folge 2 ab dem 9. Februar: Ob David Letterman vor George Clooney genauso verbal auf den Knie herumrutschen wird wie bei der ersten Episode der exklusiven „Interview“-Reihe bei Barack Obama? Es ist zu befürchten. Eine gute Lehrstunde für angehende Journalisten ist die Show trotzdem: So sieht kein Interview aus, bei dem jemand wirklich etwas Interessantes erfahren möchte.

Barack Obama und David Letterman.

„The Trader“, ab dem 9. Februar: Was wisst Ihr eigentlich über den äußerst lukrativen Handel mit Kartoffeln in Georgien? Eben.

„Kartoffeln sind in Georgien wertvoller als Gold“

 

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David Koskas/Netflix
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