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Neue Anschuldigung: Cuba Gooding Jr. soll Frau in Hotelzimmer vergewaltigt haben

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Cuba Gooding Jr. ist wegen zweifacher Vergewaltigung angeklagt worden. Der Schauspieler und Oscarpreisträger soll eine Frau 2013 zweimal in einem Hotelzimmer vergewaltigt haben. Sein Anwalt, Mark Jay Heller, bestreitet jedoch die Anschuldigungen.

Laut Gerichtsunterlagen lud Gooding Jr. die Frau zunächst auf einen Drink ein. Anschließend begleitete sie ihn in sein Zimmer im New Yorker Hotel The Mercer. Doch als sie den Raum wieder verlassen wollte, hinderte der Mime sie daran und zog sich vor ihr aus. Dann hatte er die Tür verriegelt, sie auf das Bett gestoßen und sie zweimal vergewaltigt. Der Anwalt von Cuba Gooding Jr. bestreitet die Vorwürfe: „Wir haben die Beschwerde nie erhalten, aber die Anschuldigungen sind vollkommen falsch. Die Behauptungen, dass er laut der Beschwerde unangemessen gehandelt hat, sind unangemessen und unwahr.“

Im letzten Jahr beschuldigten Gooding Jr. bereits mehrere Frauen der sexuellen Belästigung. Für sein Fehlverhalten muss er sich demnächst vor Gericht verantworten. Das Verfahren sollte eigentlich schon im April 2020 beginnen, wurde jedoch angesichts der Coronavirus-Pandemie aufgeschoben. Einen neuen Termin gibt es aktuell noch nicht.

Der Schauspieler wurde durch seine Rolle in dem Film „Boyz n the Hood? Jungs im Viertel“ (1991) bekannt. 1997 gewann er den Oscar für die Beste Nebenrolle in dem Film „Jerry Maguire“. Des Weiteren spielte er in Filmen wie „Selma“ (2014), „Der Butler“ (2013), und „Machete Kills“ (2013). Zuletzt spielte er den ehemaligen Football-Star O.J. Simpson in „American Crime Story: The People v. O. J. Simpson“ (2016).


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