PrimalScream – Screamadelica

Ein Jahr zuvor war mit Nirvanas NEVERMIND ein Album erschienen, das den Rock-Mainstream auf Jahre hinaus verändern sollte. Primal Screams screamadelica war das „andere“ Album in den 90er Jahren, das tiefe Spuren hinterlassen sollte, und zwar eher bei denen, die die Gitarre nicht für das Maß aller Dinge halten. Mithilfe von Andrew Weatherall [Two Lone Swordsmen) erfand sich die Glasgower Band um Bobby Gillespie vollkommen neu. Die Indie-Rockerwurden zur Dance-Combo, screamadelica zur Fusion von Indie-Pop, Cannabis-nebüger Neo-Psychedelia und (Acid-]House, die mit unverschämter Lässigkeit umgesetzt wurde. Erst Jahre später, als die Dance-Musik im Rockmainstream etabliert war, wurde die Bedeutung dieses Geniestreiches offenbar. Da aber waren Primal Scream schon wieder ganz woanders.

Produzenten: Andrew Weatherall, Hugo Nicolson, The Orb, Hypnotone and Andrew Innes, Jimmy Miller

Beste Songs: „Movin On Up“. „Higher Than The Sun“

What’s the story? SCREAMADELICA inspirierte zahlreiche schlechtere Bands als Primal Scream zu ähnlichen Dance/Rock-Fusionen, worauf Primal Scream 1994 mit dem Rolüng-Stones-beeinflussten Album GIVE OUT BUT DON’T 6IVE UP reagierten.

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