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Regisseur David Fincher plant mit Michael Fassbender für Netflix-Drama „The Killer“

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Der US-amerikanische Regisseur David Fincher will für sein geplantes Attentäter-Drama „The Killer“ mit dem deutsch-irischen Schauspieler Michael Fassbender zusammenarbeiten. Das berichtete das Branchenblatt „The Hollywood Reporter“. Damit steht nun offenbar fest, dass David Fincher tatsächlich eine Adaption des gleichnamigen Graphic Novels umsetzen wird. Schon seit 2007 ist dieser Plan immer wieder im Gespräch. Geschrieben wurde die Geschichte ursprünglich in Form eines Comics von dem französischen Schriftsteller Alexis Nolent und dem Künstler Luc Jacamon.

Was wohl auch feststehe, ist, dass das Projekt als Netflix-Produktion angesetzt ist. Damit führt Fincher seine Zusammenarbeit mit der Streamingplattform fort, auf welcher zuvor unter anderem seine Serie „Mindhunter“ und seine Filmbiografie „Mank“ erschien. Bestätigt sei auch, dass Fincher erneut plant mit dem Drehbuchautor Andrew Kevin Walker zusammenarbeiten. Die beiden arbeiteten zuvor schon für den 1995 erschienen Thriller „Sieben“ zusammen.

Fassbender als Attentäter in „The Killer“

Falls Michael Fassbender tatsächlich in die Hauptrolle von „The Killer“ schlüpfen sollte, wird er höchstwahrscheinlich einen rücksichtslosen Attentäter spielen, der irgendwann von seinem Gewissen eingeholt wird. Er stellt seine Taten in Frage, gerät aber zunehmend in einen komplizierten Konflikt mit seinen Kunden, die weiterhin von ihm fordern, grausame Aufträgen zu erledigen. Damit würde der Schauspieler allerdings kein unbekanntes Terrain betreten. Bereits in der „Assassins Creed“-Verfilmung aus dem Jahr 2016 schlüpfte er in die Rolle des Assassinen Callum Lynch, der mithilfe eines Computersystems auf die Erinnerungen seines Vorfahren und Auftragsmörders Aguilar de Nerha zugreift. 

Schon im vergangenen Jahr kündigte David Fincher an, dass er an einer Mini-Serie zum Thema „Cancel Culture“ arbeite. Ob er sich damit auf „The Killer“ bezog, ist allerdings noch unklar. Gegenüber dem Magazin „The Telegraph“ verriet er damals: „Es geht darum, wie die moderne Gesellschaft eine Entschuldigung misst. Wenn Sie sich wirklich von Herzen entschuldigen und niemand daran glaubt, haben Sie sich überhaupt entschuldigt? Es ist eine beunruhigende Idee, aber wir leben in schwierigen Zeiten.“


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