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Chuckamuck Chuckamuck


Staatsakt/Caroline/Universal

von

Wie einst vor Äonen Tocotronic, so gaben auch Chuckamuck ihren Einstand mit „angenehm schluffig“ eingespielter Musik („Autofahrn“, 2009), die ihren Charme aus dem Unfertigen bezog. Seitdem sind einige Jahre und zwei Alben ins Land gezogen, in denen sich das Quartett sowohl beruhigt als auch professionalisiert hat.

CHUCKAMUCK atmet eine Enstpannung, die das Songwriting mehr zur Geltung bringt. Nach wie vor dengeln die Gitarren in aufsässiger Nachlässigkeit vor sich hin, vor allem in den paar Punkstücken („Berliner Luft“), noch immer singt Oska Wald, als würde er jetzt lieber eine rauchen.

Darüber hinaus aber erinnern Arrangement und Formwillen kaum mehr an Haudrauf-Helden. Jetzt noch dieses „Berlin, du bist so wunderbar!“-Feeling weglassen, dann sind Chuckamuck auf einem angenehmen Weg.

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