Clairo Immunity


Caroline/Universal (VÖ: 02.08.)

So läuft das. Vorgestern noch im Kinderzimmer Tracks zusammengeschraubt, gestern ein paar Hundert Millionen Klicks und Streams gesammelt, und heute wird das Debüt von Rostam (Vampire Weekend) produziert. Aber auch der konnte oder wollte nicht verhindern, dass IMMUNITY von Claire Cotrill aus Massachusetts nicht genau jene Qualitäten aufweist, die die 20-Jährige zu Internetruhm beförderten und den Künstlernamen Clairo zum Markenzeichen machten.

Geradezu sklavisch folgen die Songs den internationalen Clickbait-Gesetzen: eher zu langsam als zu schnell puckert der Rhythmus, die Stimmung ist gedämpft, der Einsatz von Auto-Tune geschmackvoll dezent und der Sound ein bisschen elektronisch, aber auch nicht zu sehr. Kurz: der Mittelweg, der längst nicht mehr zum Tod führt, sondern zur Aufnahme auf den diversen Chill-Playlists eines gewissen Streaming-Anbieters.

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Man muss Clairo allerdings zugutehalten, dass es ihr gelingt, sich frei zu strampeln in diesem wohltemperierten Einheitsbrei. Denn auch, wenn sie das bewährte Muster nicht verlässt, ist doch zu hören, dass ihre Songs überdurchschnittlich gut gedrechselt sind.

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