Eno/ Hyde High Life


Warp/Rough Trade

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Nicht einmal zwei Monate nach SOMEDAY WORLD, dem ersten gemeinsamen Album von Brian Eno und Karl Hyde von Underworld kommt auch schon der Nachschlag. Generell macht HIGH LIFE die Intention der beiden Beteiligten, Musik aus den polyrhythmischen Strukturen des Afro-Beat zu schaffen – insbesondere aus dem albumtitelgebenden Stil Highlife –, deutlicher.

HIGH LIFE ist nicht so zerfasert und zerfranst wie das Sort-of-Pop-Album SOMEDAY WORLD, Eno und Hyde legen hier mehr Wert auf sonische Texturen, es gibt weniger Gesang, der auch weniger aufdringlich wirkt.

Und das finale „Cells & Bells“ ist dann doch das Ambient-Stück, das man sich (fast) erhofft hatte, auch wenn es nahe am Kitsch gebaut ist. HIGH LIFE wird weder in Enos noch in Hydes Diskografie zu einem Klassiker werden.


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