Jeff Beck :: Truth & Beck-ola

Ein nobles Angebot: Beide Beck LPs von 1968 und 1969 ungekürzt auf einer CD, deren Klang mittels des NoNoise-Systems aufgepeppt wurde. Das macht mehr Freude als die Beck-Kompilation THE LATE 60s, wenngleich der harte Fan nun Singles wie ,Hi-Ho Silver Lining‘ entbehren muß. Aber die Musik rechtfertigt ohnehin Jubelstürme: Denn nur selten spielte der brillante Jeff Beck einfühlsamer Gitarre, und fast noch überwältigender ist der Gesang des damals noch hochkreativen und völlig unverbrauchten Rod Stewart. Weitere Glanztaten kommen vom späteren Stone Ron Wood (damals noch am Baß), von den Schlagzeug-Experten Mick Waller und Tony Newman und den Keyboorder-Gästen John Paul Jones (Led Zeppelin) und Nicky Hopkins. Dieses Allstar-Treffen sorgte auf TRUTH für eine Sternstunde und agierte auf BECK-OLA immer noch klar über dem Durchschnitt.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.