Highlight: Welches Musik-Equipment verwendet eigentlich Kurt Vile?

Kurt Vile Bottle It In 


Matador/Beggars (VÖ: 12.10.) 

Man kann Kurt Vile um vieles beneiden, immerhin hat er nicht nur fantastische Lieder, prächtiges Zottelhaar und coole Freundinnen wie Courtney Barnett, nein, der Mann darf sogar seinen eigenen Gedenktag feiern, seit der Bürgermeister seiner Heimatstadt Philadelphia vor fünf Jahren den 28. August zum Kurt-Vile-Tag erklärt hat. Aber tolle Songs (und Haare) sollen ja viele mitteljunge Männer haben, die sich jenem Retro-Rootsrock verpflichtet fühlen, den Vile erst mit The War On Drugs spielte und solo mit seiner Band The Violators zur Perfektion trieb.

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Was nun auch Viles neues Album BOTTLE IT IN so liebenswert macht, ist seine Haltung, die mit „tiefenentspannt“ nur unzureichend beschrieben ist: Kurt Vile singt, als wundere er sich ein wenig über die Welt, als gehe er auf eine ureigene Art entrückt durchs Leben, mit schweren Lidern und hängenden Schultern, wehmütig, aber angenehm undeprimiert.

Seine neuen Songs klingen dazu, als sei man beim Hören von Papas Plattensammlung glücklich weggedämmert und träume sich nun on the road. Am staubigen Straßenrand grüßen alte und nicht ganz so alte Helden: An Neil Young and Crazy Horse erinnert das fuzzig rauschende „Check Baby“, an die Silver Jews die angeschrägte Americana in „Bassackwards“. Bitte weiterwundern, Herr Vile.

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Welches Musik-Equipment verwendet eigentlich Kurt Vile?
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