PBDY

Careworn

Brainfeeder (VÖ: 15.11.)

Der Brainfeeder-DJ bündelt die Jazz-, Dub- und Beat-Einflüsse seiner Radioshows in einem vielseitigem Playlist-Album.

Im Hintergrund traut sich eine Gitarre nur eine begleitende Rolle zu, während vertonter Nebel aufzieht, in dem sich auch die Tracks von Burial verirren könnten. Ein tupfender, schuffelnder Beat kommt hinzu und dann die kühle Stimme Anikas, die, wenn sie nicht solo oder in ihrer Band Exploded View unterwegs ist, bislang noch jeden Song als Feature ein paar Level hat aufsteigen lassen.

Amazon

Der geisterhafte Dub-Unterbau, der ihre Stimme in dem Wahnsinnstrack „This State Of Mine“ begleitet, und nicht umgekehrt, zeigt das Talent des Brainfeeder Resident-DJ PBDY (gelesen: Peabody), der zwar ein eigenes Label leitet und seit vielen Jahren seinen hervorragenden Musikgeschmack in zahlreiche Radio-Shows fließen lässt, bislang aber selbst nichts veröffentlichen wollte. Bis jetzt.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Von Jazz, Dub, Folk und HipHop gelernt und mit markanten Stimmen ausgestattet, kommt PBDYs leider recht kurzes Debütalbum im positiven wie eine gut kuratierte Checker-Playlist oder eben Radiostunde daher, bei der auch Future-Islands-Frontmann Samuel T. Herring auf die Gästeliste kam. Dessen unverwechselbare Stimme greift die Streicher des fast beatlosen Tracks „Tears Or Rain“ immer wieder an, nur ergeben wollen sie sich nicht und drängen stattdessen ständig nach vorne. PBDY sollte weiter mit eigener Musik auf Sendung gehen, das Einschalten lohnt sich.

Spotify Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Spotify
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.