Der Geschenkeguide für Musikliebhaber*innen

Musikexpress Empfiehlt


Kooperation – Noch kein Geschenk für Eure Liebsten? Kein Problem! Wir helfen Euch bei der Entscheidung, das perfekte Präsent für die Musiknerds in der Familie oder im Freundeskreis zu finden. Hier werdet Ihr im Vorlauf zu den Weihnachtstagen immer wieder neue Empfehlungen und Produkte zum Verschenken finden. Die könnt Ihr Euch natürlich auch selber wünschen oder schenken!

Der Geschenkeguide für Musikliebhaber*innen

  • Minor III


    Mit Marshalls Minor III noch länger Musik hören. Auch praktisch: Wird ein Ohrhörer vom Träger herausgenommen, pausiert die Musik automatisch – beim wieder Einstecken ins Ohr geht es nahtlos mit den Lieblingssongs weiter.

  • Motif A.N.C.


    Mit Marshalls Motif A.N.C. lassen sich Umgebungsgeräusche ausblenden, sodass man ganz ungestört in die eigenen Lieblings-Tracks eintauchen kann. Das Level an aktiver Geräuschunterdrückung und Transparenz kann ganz individuell bestimmt werden.


Primal Scream Chaosmosis


First International/Ignition/Indigo

von

So standhaft und künstlerisch überzeugend wie die 1982 gegründeten Primal Scream wehrt sich kaum eine Band gegen das Älterwerden. Wo andere mit angehäuften Jahren auf junge Models für die Covergestaltung setzen (siehe etwa Jochen Distelmeyer, zuletzt Suede, Bryan Ferry sowieso) pflanzt sich Mastermind Bobby Gillespie zum dritten Mal nach der Japan-only-Compilation SHOOT SPEED – MORE DIRTY HITS (2004) und MORE LIGHT (2013) mitten ins bunte Geschehen.

Das kann man schon verstehen, schließlich ist Gillespie, 53, nach der Rückkehr seines Bassisten Mani zu den Stone Roses („You can’t ride two bikes with one arse“ lautete seine Begründung für den Split von Scream) das einzige mit Wiedererkennungswert ausgestattete Gesicht der Gruppe. Und doch spielt ein junges Model eine wichtige Rolle auf Primal Screams elfter Platte: Sky Ferreira ist auf der Synthie-Pop-Single „Where The Light Gets In“ zu hören und kündigte das Album per Trailer auf Instagram an.

Passt ja, denn auch CHAOSMOSIS klingt wieder nicht wie ein Alterswerk. Nur einmal blicken die Schotten hier auf ihre Vergangenheit zurück – unglücklicherweise gleich am Anfang, was auf eine falsche Fährte lenkt: „Trippin’ On Your Love“ führt mit seinem Rave-Piano-Motiv zurück in den Ecstasy-geschwängerten „Second Summer Of Love“ 1989, der 1991 sein Denkmal mit SCREAMADELICA bekam.

Der Rest resultiert beispielsweise in einer stampfenden Kreuzung aus New Order und den Sisters Of Mercy („100 % Or Nothing“), einer Chill-out-Version von „Do It Again“ von den Chemical Brothers namens „I Can Change“. „When The Blackout Meets The Fallout“ gemahnt an den elektronischen 2000er-Frontalangriff der Band, XTRMNTR, und der Synthie-Pop von „Carnival Of Fools“ soll bitte ein später Hit für diesen ewig nachhallenden Urschrei werden.


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