Spirit Fest Anohito


Morr Music/Indigo (VÖ: 07.09.18)

Nicht mal ein Jahr ist es her, dass Spirit Fest ein akustisch geprägtes Debüt von zuweilen immenser Tiefenwirkung vorgelegt haben. Mit dem fragilen Zauber von Stücken wie „Rain Rain“ und „To The Moon“ wob einen das Projekt um Markus Acher und das japanische Duo Tenniscoats da in eine irre schöne Melancholie ein, die den eher verspielt-verspulten Charakter des Albums überstrahlte.

Auf ANOHITO sieht das nun anders aus. Zwar steht auch hier mit dem feinteilig zum Schweben gebrachten Titelsong ein Stück am Anfang, das mit ähnlich umwerfender Melancholie überzeugt – die restlichen sechs zeichnen sich allerdings durch skizzenhaften Stil aus. Das ist, etwa in Form eines lustig kreiselnden Grooves („Fête De Départ“), avantgardistisch verwehter Klöppeleien („Ueno The Future“) oder einer windschiefen Banjo-Ballade („Look At The Colors“) nicht ohne Charme – die berückende Wirkung der Debüt-Stücke vermisst man am Ende dann aber doch etwas.

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