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Stand-up-Comedy auf Netflix: Das sind die besten Specials

Zu einem wirklich gelungenen Comedy-Programm sollte mittlerweile mehr gehören als nur Pointen im Sekundentakt. Auf Netflix gibt es eine ganze Stand-up-Sparte zu entdecken. Darunter die sehenswerten Formate zu finden, die einem mehr als ein müdes Lächeln entlocken, ist nicht leicht. Deshalb haben wir für Euch die Comedy-Specials herausgesucht, bei denen sich das genaue Hinschauen und -hören lohnt. Mit dabei: Hannah Gadsby, James Acaster und Demetri Martin – sie alle sind nicht auf die schnellen Lacher aus. Viel lieber halten sie uns den Spiegel vor und starten schon mal das eine oder andere neue Gedankenexperiment.

Los geht’s mit den besten Stand-ups auf Netflix

Hannah Gadsby: Nanette

Ist das überhaupt Comedy? Wenn ja, erfindet die Australierin mit ihren persönlichen Geschichten und Enthüllungen über Kindheitstraumata, Sexualität sowie stereotypen Geschlechterrollen das Genre neu. Sie muss dabei gar nicht laut und prollig sein. Hannah Gadsby verpackt Storys, die gerne auch mal um die #metoo-Debatte kreisen, noch nicht einmal in superlustige Witze und ist dabei dennoch eine der besten Komikerinnen unserer Zeit. Warum? Weil diese Frau klar macht, dass es nicht notwendig ist, Gags auf eigene Kosten zu bringen und dass sie trotzdem für dauerhafte Anspannung sorgen kann.

Marc Maron: Too Real

Wie bewegt sich eigentlich Mick Jagger auf der Bühne? Marc Maron bekommt es mühelos hin, den Rolling-Stones-Frontmann perfekt zu imitieren. Darüber hinaus teilt er mal ziemlich zynische und düstere, mal auch echt kluge Ansichten mit seinem Publikum. Wer mehr von ihm hören will, klickt sich danach durch seinen Podcast.

Comedians der Welt: Mae Martin

Diese Netflix-Eventreihe zeigt Stand-ups rund um den Globus. Deutschland hat dabei genauso seinen halbstündigen Slot wie beispielsweise auch Neuseeland, Indien, Südafrika und Großbritannien. Für das letztgenannte Land geht Mae Martin ins Rennen – eine Kanadierin, die nun in UK lebt. Was sie in den 30 Minuten von sich gibt, sticht hervor, weil sie extrem viel Persönliches von sich preisgibt. Sie berichtet von Obsessionen, von ihrem früheren Drogenmissbrauch und der komplizierten Beziehung zu ihren Eltern wie auch zu ihren Freundinnen. Einziger Nachteil des Specials: es ist zu kurz. Gut, dass es mittlerweile mit „Feel Good“ eine Serie mit Martin in der Hauptrolle gibt. Die ist wie eine irre Verlängerung ihres Programms.



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