Tokio Hotel rufen Diebe zu Rückgabe ihres Tour-Vans auf: „Wir sind auch nicht sauer!“

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Tokio Hotel haben am 18. November ihr sechstes Album 2001 herausgebracht, die Freude war für die Magdeburger aber getrübt: Ausgerechnet vor der Releaseparty wurde der Van mit ihrem gesamten Equipment gestohlen. Schon am Sonntag machte die Band den Diebstahl auf Instagram öffentlich, jetzt riefen die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz die Diebe erneut zur Rückgabe des Equipments auf.

„Es wird schwer, diese Sachen zu verkaufen, ohne dass es die Polizei oder wir mitbekommen. Darum will ich noch einmal eindringlich sagen: Wir sind nicht sauer, ihr könnt es zurückgeben, wir zahlen auch einen Finderlohn“, sagte Tom Kaulitz im gemeinsamen Podcast „Kaulitz Hills“, der am Dienstag erschien. „Ihr könnt auch so tun, als ob ihr das aus Versehen irgendwo gefunden habt. […] Ich glaube euch das, gebt es einfach zurück, es gibt einen Scheck von uns, einfach, damit wir die Sachen zurückbekommen.“

Im Podcast listete Tom Kaulitz auch auf, was sich alles in dem geklauten Van befand: „All unsere Instrumente, unsere ganze Technik, unsere Laptops, unsere In-Ear-Monitore, die Mikrofone, die Sendestrecken […] ich habe meine wertvollsten Gitarren da drin gehabt, Vintage-Gitarren, auch eine Gitarre, die ich schon mein Leben lang spiele, die wirklich auch emotionalen Wert hatte“. Auch Laptops mit Songs, an denen die Band arbeite, seien entwendet worden.

Auch Fans riefen sie dazu auf, nach dem Fahrzeug oder dem Euqipment Ausschau zu halten: Es sei ein weißer Peugeot-Van, auf dem Mint Live-Solutions steht. Unter den Instrumenten seien wiedererkennbare Gitarren wie eine weiße Gretsch, eine Gibson Acoustic Sheryl Crow und eine Goldtop aus den 60ern.

Bill Kaulitz machte auch seinem Ärger Luft: „Ich finde das so asozial, zu klauen. Ich würde das nie jemanden antun. Privatsachen von Leuten zu klauen, ist doch total scheiße. Wer macht sowas? Ne Bank ausrauben, finde ich total ok. Wenn keiner zu Schaden kommt. Klaut doch von irgendwelchen großen Industriesachen, wo es niemanden privat trifft. Ich würde das gar nicht übers Herz bringen, jemandem etwas privat zu klauen.“


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