Twitter-Sperre: Talib Kweli belästigt dauerhaft Nutzerin & nennt sie „Hure“

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Der US-Rapper Talib Kweli wurde Berichten zufolge nach „wiederholten Verstößen“ gegen die Regeln der Plattform „dauerhaft von Twitter gesperrt“. Die Sperre folgt auf die Belästigung der 24-jährigen Userin Maya Moody. Diese behauptet, der Rapper habe sie ununterbrochen auf Twitter angeschrieben, manchmal sogar für zwölf Stunden am Stück. Seine Beleidigungen seien persönlich herabwürdigend gewesen, er hätte Bilder und Infos über ihre Familie online gestellt und er hätte sie auch öffentlich via Instagram schikaniert.

In dem offiziellen Statement von Twitter heißt es: „Gewalt, Belästigung und weitere ähnliche Verhaltensweisen halten die Menschen davon ab, sich auszudrücken, und mindern letztendlich den Wert globaler öffentlicher Gespräche. Unsere Regeln sollen sicherstellen, dass alle Menschen frei und sicher am öffentlichen Gespräch teilnehmen können.“

Kweli und Moody sollen zum ersten Mal am 9. Juli 2020 aneinander geraten sein. Moody reagierte zu dem Zeitpunkt auf eine User-Liste von Rappern, die mit Schwarzen Frauen verheiratet sind. Auf der Liste stand auch Kwelis Name. Und Moody antwortete auf diese Liste mit dem Kommentar: „Buchstäblich fast alle von ihnen sind mit hellhäutigen Frauen verheiratet, aber das ist ein Gespräch für einen anderen Tag.“

Als Antwort darauf schrieb Talib Kweli: „Nein, lass‘ uns heute dieses Gespräch führen. Sprechen wir über alle meine Beziehungen? Auch die Mutter meiner Kinder? Oder redest du nur darüber, von wem du denkst, dass ich gerade in einer Beziehung bin? Ich meine, geht dich das wirklich etwas an?“ Dies war nur der Anfang von beständigen, belästigenden Nachrichten. Außerdem erklärte er, dass er damit auch nach einer Entschuldigung oder der Löschung ihres Accounts nicht aufhören würde.

Es folgten Beleidigungen via Twitter, aber auch via Instagram. Der Rapper soll sie auch „die Hure eines weißen Mannes“ genannt haben und Bots gegen sie aufgehetzt haben.

Moody führt aus: „… Talib Kweli war über Twitter und Instagram auf einer einwöchigen Belästigungsreise, die dazu geführt hat, dass seine Anhänger drohten, meine Familie und mich wegen [meines] Tweets zu ermorden. Ich wurde auch mit Menschenhandel bedroht, und [seine Anhänger] haben Bilder meiner Eltern online veröffentlicht, die ALLE Bundesangestellten sind, zusammen mit ihren vollständigen Namen, wo wir leben, und dem alten Job und Gehalt meiner Stiefmutter. [. ..] ein bezahlter Angestellter von Kweli … gibt [ihm] die Benutzernamen derer, auf die er es abzielt und die er belästigen möchte … Ich bin nicht das erste oder einzige Opfer dieses Verhaltens von Talib Kweli. Er hat jeden belästigt, der mir zur Hilfe gekommen ist und seine Bots haben versucht, IP-Adressen zu leaken, die Familien anderer Leute zu verfolgen und zu belästigen.“

Kweli nennt die Anschuldigungen gegen ihn, nur „Lügen“.



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