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Überblick

Von Pop bis Rap: Die besten Musik-Podcasts

Das boomende Format Podcast gibt Musik-Liebhabern die Möglichkeit sich mit ihrem Genre ausführlich zu beschäftigen, sich allgemein über Musikhistorie und Fakten rund um die Entstehungsgeschichte ihrer meist gehörten Songs und Alben zu informieren oder einfach die neuesten News aus dem Musikbereich zu erfahren. Hier sind die zehn besten (englischsprachigen) Musik-Podcasts.

Disgraceland

Der etwas andere Podcast „Disgraceland“ ist eine True-Crime-Show, die sich mit der dunklen Seite der Musikgeschichte beschäftigt. Sei es nun das Attentat auf John Lennon oder die Eskapaden von Mötley Crüe, über die erst jüngst ein Netflix-Film entstanden ist. Über die kriminellen Akte wird dann eine Story über die Musiker erstellt. Dabei versteht sich die Show nicht als Geschichtsstunde, sondern als Unterhaltung pur. Daher sind die Folgen zwar von wahren Begebenheiten inspiriert, es gibt aber auch ausgedachte Figuren oder Szenerien. Hinter dem Podcast steckt Jake Brennan, der Sohn eines Musikers, der früh von Verbrechen und Musikern fasziniert war.

Disgraceland ist auch auf iTunes, iHeart Radio, Google Play und Stitcher zu hören.

Rolling Stone Music Now

Warum ist HipHop aus Atlanta so erfolgreich? Welche Geheimnisse wurden über das legendäre Woodstock-Festival noch nicht enthüllt? Und wie updaten Billie Eilish und Lil Nas X Musik? Die Autoren des US-amerikanischen „Rolling Stone“ bieten einen Mix aus Interviews, aktuellen Musikfragen und was die Redaktion sonst noch umtreibt.

Rolling Stone Music Now ist auch auf iTunes, Stitcher oder Deezer zu hören.

Switched on Pop

Musikwissenschaftler Nate Sloan und Songwriter Charlie Harding nehmen sich Popsongs vor und zeigen auf, warum gerade dieses Lied so erfolgreich ist und Ohrwurm-Potenzial hat. Dabei nehmen sie stets Bezug auf die gesamte Popkultur und ordnen die Musik und den Künstler ein. Besonders interessant wird es, wenn sie Schnittpunkte von Genres besprechen, wie beispielsweise Pop und Klassik. Eine Fundgrube für spezifisches Nerd-Wissen. Dafür befassen sie sich auch mit Musik zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt, wie etwa Jazz im Jahr 1959 oder die Rivalität zwischen West-Coast- und East-Coast-HipHop. Ergänzt werden die Sendungen von Interviewgästen, die Expertenwissen zum jeweiligen Genre mitbringen.

Switched on Pop ist auch auf iTunes zu hören.

Song Exploder

Wer weiß genau, wie ein Song entstanden ist? Richtig, die Musiker selbst. Der Podcast „Song Exploder“ lässt die Künstler erzählen, welche Entscheidungen sie getroffen haben, dass der Song nun so klingt und wie genau dieser entstanden ist. Zunächst gibt es eine kurze Einführung von Thao Nguyen, einer Singer-Songwriterin, die die 20-Minuten-Show moderiert. Daran anschließend nehmen Musiker und Produzenten, darunter Meek Mill, Solange, Björk und Metallica, das Ganze in die Hand.

Song Exploder ist auch auf iTunes, Radio Public, Tidal oder Google Podcasts zu hören.

Sound Opinions

Greg Kot und Jim DeRogatis sind langjährige Musikkritiker, die sich auf Rock und Pop fokussiert haben. In ihrem Podcast „Sound Opinions“ besprechen sie News aus der Musikindustrie, neue Platten und geben historische Kontexte. So beschäftigen sie sich mit dem Einfluss des Schriftstellers William S. Burroughs auf die Rockmusik der 60er oder sie erklären, warum das Rolling-Stones-Album EXILE ON MAIN ST. so einflussreich war. Eine Besonderheit: Sie laden auch Hörer regelmäßig dazu ein, sich an Diskussionen zu beteiligen.

Sound Opinions ist auch auf Deezer, iTunes, Stitcher und Podbay zu hören.

BBC Music Magazine

Seit den frühen 90ern widmet sich das monatliche BBC Music Magazine vor allem klassischer Musik sowie in einem Teilbereich auch Jazz und Weltmusik. Die dazugehörige Redaktion bringt auch einen Podcast heraus, der die Top-Storys aus dem Heft zusammenfasst. Unter anderem wird sich hier mit dem Werk des italienischen Komponisten Giacomo Puccini befasst oder die Pianistin Clara Schumann – alles natürlich mit feinstem britischen Akzent.

BBC Music Magazine Podcast ist auf iTunes zu hören.

The New York Times Popcast

Up to date im Musikkosmos bleibt Ihr mit dem Popcast präsentiert von der „New York Times“, die hier ihren Pop-Experten Jon Caramanica einsetzt, um Trends und News für die Hörerschaft zusammenzufassen. Dabei sind die Themen ziemlich breit gefächert und greifen auch Gossip auf, wie den Beef zwischen Drake und Pusha-T. In den jüngsten Folgen wurde sich mit dem Tod von Juice WRLD und der Realityshow „Rhythm + Flow“ befasst.

Popcast ist auch auf Stitcher, iTunes oder Podtail zu hören.

Broken Record

Treffen ein Wissenschaftsautor, ein Journalist, ein Produzent und ein Moderator aufeinander, dann gibt das die richtige Mischung für einen herausragenden Podcast? Definitiv. Justin Richmond (Host), Rick Rubin (Beastie Boys, Red Hot Chili Peppers), Malcolm Gladwell (The Tipping Point) und Bruce Headlam („New York Times“) wollen die Hintergründe von Musik sowohl Jung und Alt zugänglich machen. Dafür senden sie direkt aus Los Angeles und besprechen die neuesten Platten direkt mit den Künstlern selbst. Darunter Jack White, Tyler the Creator und Norah Jones. Aber auch Rick Rubin selbst spricht über seine Erfahrungen im Musikbiz.

Broken Record ist auch auf Stitcher, iTunes oder Podbay zu hören.

Questlove Supreme

Der Schlagzeuger der Roots, Ahmir Khalib Thompson, besser bekannt als Questlove, ist ein wahrer Musik-Nerd mit reichem Wissensschatz. In seinem 2016 gestarteten Podcast „Questlove Supreme“ spricht er mit Interviewgästen aus den unterschiedlichsten Bereichen, ob nun Musiker, Schauspieler oder Comedian und geht mit ihnen auf Spurensuche ihres Erfolges. Darunter schon so illustre Gäste wie Michelle Obama, Chris Rock, Chaka Khan und Jack White. Mit Letzterem bespricht Questlove beispielsweise, warum der kein Smartphone besitzt.

Questlove Supreme ist auch auf iHeartRadioPodtail oder iTunes zu hören.

Drink Champs

Der ehemalige Rapper aus New York N.O.R.E und der Produzent aus Miami DJ EFN bringen in ihrem unkonventionellen Podcast wahre Legenden aus der HipHop-Szene vor ihr Mikrofon. Darunter Nas, DeLaSoul, KRS-One und Wu-Tang-Mitglied Redman. Für eine relaxte Atmosphäre treffen sich die beiden mit ihren Gästen auf Drinks und interviewen sie vor einem Publikum. Dabei kommen auch dreistündige Gespräche zustande, die über den reichen Erfahrungsschatz der Rapper meist auch die ein oder andere unbekannte Anekdote hervorholt.

Drink Champs ist auch auf Podtail, Podbay, iTunes oder Stitcher zu hören.

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