Xavier Naidoo: Diese Promis nehmen den Sänger öffentlich in Schutz

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Über keinen deutschen Musiker wird aktuell so viel diskutiert, wie über Xavier Naidoo. So war kürzlich ein Video aufgetaucht, in dem der Sänger rassistische Textzeilen von sich gibt. In dem Handyclip sang er unter anderem von Gästen, die dem Gastgeber das Leben stehlen und eine Gefahr wie Raubtiere darstellen: „Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden, sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden“. Deutschland, so eine nahe liegende Deutung, „verrecke“ an der politischen Korrektheit, es fehle an einem „Mann, der dieses Land noch retten kann“. Mehr noch: Angeblich geschehe jeden Tag ein Mord von „Gästen“ gegen „meine Leute“.

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Inzwischen hat nicht nur Naidoo selbst Stellung zu den gegen ihn erhobenen Rassismusvorwürfen bezogen. Auch zahlreiche Promis eilten dem nun pausierenden DSDS-Juror zur Seite, um ihren Freund öffentlich in Schutz zu nehmen. Wer genau sich aktuell mit welcher Argumentation vor den umstrittenen Sänger stellt, erfahrt Ihr hier.

Instagram-Reaktionen:

Während der bereits selbst oft für seine kontroversen Aussagen kritisierte Til Schweiger Naidoo via Instagram seine hundertprozentige Unterstützung zusprach und „Alarm für Cobra 11“-Schauspieler Tom Beck unter dem Motto „One Love“ für mehr Verständnis warb, behauptete Sängerin Iveta Mukuchyan, Naidoo werde völlig zu Unrecht angegriffen. Tatsächlich seien dem Musiker ähnlich wie bei seinem Ausschluss vom Eurovision Song Contest 2016 erneut „die Worte einfach verdreht und falsch interpretiert“ worden.
Auch „The Biggest Loser“-Coach Dominic Harrison und YouTube-Star Maxim Noise scheinen Naidoo seine Aussagen nicht übel zu nehmen. Letzterer vermutet hinter der allgemeinen Empörung in den (Sozialen) Medien sogar Missgunst und das „Verfolgen ganz eigener Interessen“.
Bereits 2015 hatten sich nach Naidoos Ausschluss vom ESC zahlreiche deutsche Promis unter dem fragwürdigen Motto „Menschen für Xavier Naidoo“ zusammengetan und ihm über eine Anzeige in der FAZ ihre Unterstützung mitgeteilt.

Damals zählten unter anderem Pur, Yvonne Catterfeld, Farid Bang, Tim Bendzko, Jan Delay, Samy Deluxe, Die Prinzen, Kool Savas, Christina Stürmer, Michael Mittermeier und Atze Schröder zu der Gruppe derer, die sich öffentlich zu Naidoo bekannten.

RTL scheint die Aussagen des Sängers derweil nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. So wird Naidoo zukünftig nicht an der Seite Dieter Bohlens nach Deutschlands nächstem Superstar suchen. „Wir sind Verfechter der Meinungsfreiheit. Dazu gehört aber auch, dass wir jede Form von Rassismus und Extremismus entschieden ablehnen“, erklärte Geschäftsführer Jörg Graf die Entscheidung des Fernsehsenders in einer Pressemitteilung.

Instagram/@xaviernaidoo
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FAZ

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