Shirin Davids Netflix-Doku: Warum sie keine Promo macht
Shirin Davids Doku „Barbara – Becoming Shirin David“ ist auf Netflix – doch die Rapperin schweigt. Was hinter der fehlenden Promo steckt und wie Loredana reagiert.
Warum mach Shirin David keine Promo für ihre Netflix-Doku? Das fragen sich ihre Fans. Am Freitag, dem 13. März, erschien „Barbara – Becoming Shirin David“ auf Netflix. Das Biopic zeigt die Rapperin von einer anderen Seite: nicht den Superstar, sondern Barbara, die bei ihrer Mutter in Litauen auf der Couch sitzt.
Was die Doku zeigt
Der Film handelt vieles ab: Shirin Davids Karriere, den Hate, den sie im Internet bekam, ihren daraus entstandenen Perfektionismus sowie ihre sozialen Beziehungen, die fast ausschließlich auf Arbeitsbasis existieren. Shirin David ist schon lange eine Kunstfigur, in der die Privatperson Barbara verloren gegangen ist – zumindest laut Doku.
Keine Promo – kein Zufall?
Warum hat Shirin David die Netflix-Produktion bislang in keiner Weise beworben? Auf ihrem Instagram-Profil fehlt jegliche Werbung für den Film. Dabei hat die Rapperin durchaus Promo-Posts für ihre eigene Marke Shirin Beauty veröffentlicht. Auch von Netflix war bis zum Tag der Veröffentlichung nichts auf Instagram zu sehen – lediglich ein Trailer auf TikTok, der vergleichsweise wenige Klicks erzielte, wurde im Vorfeld publik.
Bei all dem Perfektionismus sollte ein Werbetrailer eigentlich das Wichtigste bei der Vermarktung der neuen Dokumentation sein. Oder ist genau dieser Perfektionismus der Grund für die fehlende Promo?
Bekanntes Muster
Es ist nicht das erste Mal, dass es von Shirin Davids Seite aus still bleibt. Bereits beim Release ihres Albums „Schlau aber Blond“ im Jahr 2025 gab es keinerlei Regung von ihr. „Becoming Shirin David“ liefert dafür eine Erklärung: Die Rapperin hat große Angst vor Kontrollverlust. Wenn nicht alles perfekt läuft, macht sie es lieber nicht öffentlich. „Besorg mir erst einen guten Therapieplatz, bevor ich mich wieder einer Öffentlichkeit aussetze, die mich zerstört hat“, sagte sie zu ihrem Manager Taban Jafari. Damals postete sie ihre Songpromo erst drei Tage nach der Veröffentlichung.
Bei der Netflix-Produktion scheint sich dieses Muster zu wiederholen. Vor einigen Monaten kündigte sie in einem Video an, dass im ersten Quartal 2026 eine Dokumentaraufnahme auf dem Streamingdienst erscheinen werde – seitdem herrschte Schweigen.
Ob es inzwischen Streit zwischen Netflix und Shirin gibt, weil die Rapperin unzufrieden ist, bleibt unklar. Trotz fehlender Werbung landete das Biopic nach nur 24 Stunden auf Platz zwei aller Filme auf Netflix Deutschland.
Fans und Loredana reagieren
Ein Fan bestärkt die Spekulationen: „Ne, glaube, sie ist nervös, weil es nicht 100 % in ihrer Kontrolle war und alle eine andere Seite von ihr sehen werden.“ Ein anderer schreibt ironisch: „Macht schon Loredana für sie ihr number 1 Fan HAHAHAHAHAHAH“.
Loredana, Shirins Konkurrentin in der Female-Rap-Bubble, hatte sich in ihrer Instagram-Community bereits zum Biopic geäußert. Auch wenn sie es nicht direkt so ausdrückte, ist vielen Fans klar, dass sie auf Shirins Doku anspielt – immerhin verbindet die beiden Rapperinnen eine lange Vorgeschichte mit gegenseitigem Streit und Hate. Loredana schrieb: „Ich habe gerade über eine Stunde jemanden eine Chance gegeben, einmal sympathisch und authentisch zu wirken, aber bruh, … was für eine oberflächliche ekelhafte Welt.“ Damit schießt sie direkt gegen Shirin, macht dabei aber gleichzeitig auch auf den Dokumentarfilm aufmerksam – mehr Streams für Shirin also.
Ob „Barbara – Becoming Shirin David“ nun authentisch war oder lediglich bereits bekannte Aspekte aus Shirin Davids Leben zeigte: Die Meinungen der Zuschauer:innen gehen auseinander.




