Henry Cavill spielt nicht mehr Superman

Wirklich überraschend kommt diese Meldung nicht: „Man of Steel“ (2013) und „Batman v Superman“ (2016) sind bei vielen Fans von Comics nahezu verhasste Filme, der 2017 erschienene „Justice League“  galt schon vor seinem Erscheinen als gescheitert und entpuppte sich dann als wirres Filmprojekt mit eindimensionalen Figuren und schlechten Effekten. In allein drei genannten Produktionen spielte Henry Cavill Superman – und an seiner Leistung lag es nicht, dass die Filme scheiterten.

Die Figur wurde zuletzt schlichtweg nicht gut verarbeitet, im Filmuniversum von DC eher misanthropisch statt heldenhaft geschrieben. Und mit einer zwangsweise digital nachbearbeiteten Oberlippe (hier findet Ihr die irre Geschichte in voller Länge) in „Justice League“ ins Lächerliche gezogen. Kein Wunder als, dass Henry Cavill nun genug von der Rolle hat und sich aktuellen Berichten zufolge mit Warner Bros. auf ab sofort getrennte Wege geeinigt hat.

Etliche Comic-Verfilmungen in Planung

Das Studio möchte sich zeitnah lieber auf einen „Supergirl“-Film konzentrieren, obwohl es bereits eine gleichnamig und relativ erfolgreiche TV-Serie mit der Figur gibt. Es ist das nächste Comic-Projekt neben gleich zwei Filmen über den Joker, einen mit weiblichen Superschurken, dem nächsten Batman und der Fortsetzung zu „Wonder Woman“.

Für den im Frühjahr 2019 startenden Film „Shazam!“ sollte Henry Cavill eigentlich noch einmal für einen Cameo-Auftritt vorbeischauen, aber aus diesem Vorhaben wird nichts mehr. Ursprünglich geplante zukünftige Superman-Filme scheinen vorerst also vom Tisch zu sein, nach diversen Misserfolgen suchen Warner und DC eine neue Linie für die Kinoumsetzungen ihrer Figuren.

Cavill war zuletzt im fantastischen „Mission: Impossible 6“ zu sehen und dreht gerade für Netflix die Videospiel-Adaption „The Witcher“.


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