Hillel-Slovak-Doku auf Netflix: Das sagt Flea dazu

Die Netflix-Dokumentation „The Rise of the Red Hot Chili Peppers: Our Brother Hillel“ ist da – und Flea reagiert sichtlich gerührt. Was der RHCP-Bassist über den Film sagt.

Als die Red Hot Chili Peppers sich im Jahr 1982 gründete, sollte eine Erfolgsgeschichte folgen. Bis heute begeistert die Gruppe Fans weltweit. Am 25. Juni 1988 ereignete sich allerdings eine Tragödie, von der sich die Band nur schwer erholte. Der Gitarrist Hillel Slovak, seines Zeichens Gründungsmitglied, starb an einer Drogenüberdosis. Der Streaming-Dienst Netflix widmete dem verstorbenen Musiker eine Dokumentation, die am 20. März 2026 erschien.

Flea über Netflix-Dokumentation

Die Dokumentation über den Verstorbenen läuft unter dem Titel „The Rise of the Red Hot Chili Peppers: Our Brother Hillel“. Für diese gaben die ehemaligen Mitglieder sowie weitere Personen aus dem Umfeld des Gitarristen Interviews über sein Leben und seinen Werdegang. Zudem wurden alte Tagebucheinträge von Hillel Slovak mithilfe von KI mit seiner eigenen Stimme vorgelesen.

Flea, äußerte sich als Erstes aller Mitglieder der Gruppe zum Dokumentarfilm seit dessen Erscheinen und zeigte sich sichtlich gerührt: Die Doku habe „mein Herz bis zum Rand erfüllt“. Seine Begeisterung führte er in einem Statement aus, das er in einer Instagram-Story veröffentlichte. Darin hieß es: „Endlich habe ich mir die neue Dokumentation über Hillel Slovak angesehen. Ich bin so dankbar, dass es diesen Film gibt und dass nun mehr Menschen erfahren, wie viel er uns als Freund und Bandkollege bedeutet hat und weiterhin bedeutet. Es ist ein wunderschön gedrehter Film, der mein Herz bis zum Rand erfüllt hat – nicht ohne eine gehörige Portion lebenslanger Wehmut. Hillel für immer.“

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Ein emotionaleres und positiveres Statement hätte der Bassist wohl nicht abgeben können.

Band distanzierte sich ursprünglich von Dokumentation

Die Red Hot Chili Peppers gaben zwar Interviews und trugen so einen kleinen Teil zur Netflix-Doku bei, hatten an der Produktion insgesamt jedoch keinen größeren Anteil. Vor dem Erscheinen des biografischen Werkes teilten sie mit, dass es sich hierbei nicht um eine Red-Hot-Chili-Peppers-Dokumentation handele.

Nach Fleas Statement ist nun allerdings davon auszugehen, dass die Band zufrieden damit ist, wie der Film ihren verstorbenen Kollegen in Ehren hält.