Logo Daheim Dabei Konzerte

Metal Hammer Day #2: Saltatio Mortis, Avatarium, Irist

Weiterempfehlen!
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Stunden
  • Minuten
  • Sekunden
Spezial-Abo
Highlight: Aus analog wird digital: So digitalisiert Ihr Eure Schallplatten

Echte Horror-Vibes: Die US-Polizei läutet Corona-Ausgangssperre mit Sirene aus „The Purge“ ein

Die Welt mag uns in Zeiten der Corona-Pandemie ein wenig dystopisch erscheinen, aber auf dem Level eines Horrorfilmes sind wir noch nicht angelangt. Anders mussten sich wohl die Bewohner*innen der Kleinstadt Crowley im US-Bundesstaat Louisiana am vergangenen Wochenende gefühlt haben. Dort sollen Polizist*innen über ihren Streifenwagen laut die Sirenen des Gruselstreifens „The Purge“ abgespielt haben, um die Ausgangssperre im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie ab 21:00 Uhr Ortszeit einzuläuten. Das berichtete der Nachrichtensender KATC aus Louisiana, der zudem ein Beweisvideo aus der Gegend parat hat.

Hier könnt Ihr Euch die Original-Sirene von „The Purge“ anhören und sie mit der Sirene in dem Beweisvideo darunter vergleichen:

Mit was für einem Humor sind denn die Cops in der Gegend unterwegs? Der Polizeichef von Crowley, Jimmy Broussard, erklärt gegenüber KATC nun, er würde „The Purge“ gar nicht kennen und die Sirenen gar nicht mit einem Horrorfilm assoziiert haben. Doch wer den Horror, der mit „The Purge – Die Säuberung“ 2013 startete und weitere Fortsetzungen nach sich zog, kennt, der denkt noch einmal ganz anders über den Einsatz dieser Sirenen nach.

Kleiner Reminder zum Inhalt: Einmal im Jahr dürfen alle Menschen in den USA so richtig frei drehen. Zwölf Stunden lang können Verbrechen ausgeübt werden, ohne das danach mit irgendeiner Strafe zu rechnen ist. Der erste Teil dieses Horror-Szenarios ließ 2013 die Kinokassen klingeln, danach folgten Ableger der Reihe, in denen sich mit weiteren Abgründen der Menschheit beschäftigt wurde. Bei Amazon Prime Video kann man gerade den ersten Teil streamen, genauso wie das 2014er „The Purge: Anarchy“ und noch „The First Purge“ (2018).

Die Polizei von Crowley soll vor dem Streifenwageneinsatz ihren Bewohner*innen angekündigt haben, dass sie Sirenen verwenden würden, die sich deutlich von der normalen unterscheiden würden. Doch wie genau diese klingen, war im Vorhinein unklar. Die Ausgangssperre war in der Umgebung ab 21:00 Uhr bis 06:00 Uhr morgens am Folgetag vorgesehen. Nachdem die Horrorfilm-Sirene ertönte, sollen zahlreiche Beschwerden von Anwohner*innen die Polizeistation von Crowley erreicht haben. Broussard entschuldigt sich jetzt für die Sirenen und betont gegenüber dem Nachrichtensender KATC, er würde zukünftig keine Sirenen dieser Art mehr einsetzen wollen.



Wegen Coronavirus: Landgericht schlägt vor, den Loveparade-Prozess einzustellen
Weiterlesen