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„jerks.“: Staffel vier erscheint noch diesen Sommer

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Aufgrund der Corona-Pandemie mussten Fans des derben Humors der Kult-Serie „jerks.“ länger als sonst auf eine Fortsetzung warten. In Staffel vier setzen Fahri Yardim und Christian Ulmen nun ab dem 26. August wieder zur Cringe-Offensive an. Diesmal mit gefälschten Vaterschaftstests, Paartherapie-Hotels und Masturbationsüberraschungen.

Seit bereits drei Staffeln liefert die mehrfach ausgezeichnete Serie von und mit Schauspieler und Comedian Christian Ulmen Gag-Salven, die am besten mit vorgehaltener Hand und geschlossener Tür genossen werden. Denn „jerks.“ geht dahin, wo es wehtut. Zu Abtreibungswitzen, Rassismusklischees und geplatzten Stomabeuteln im Pool. Die schreiend peinlichen Situationen, die dadurch entstehen, bereiten nicht selten fast schon körperlich spürbares Unbehagen.

Ulmen und Yardim als sie selbst

Die Grund-Story der Serie ist schnell erzählt. Ulmen und Schauspielerkollege Fahri Yardim spielen, genau wie die zahlreichen Gast-Stars der Serie, sich selbst – oder zumindest eine tollpatschigere Version von sich. Die beiden versuchen, mehr schlecht als recht, ihren Alltag zu meisten, ohne mittelschwere bis schwere Katastrophen loszutreten und sich, wenn möglich, hier und da einen kleinen Vorteil zu erschleichen. Das klappt, so viel darf gespoilert werden, so semi-gut. Ob es Ralph Herforth ist, der mit einer Portion Heroin den geplanten Männerabend aufmischt, oder Volker Bruch, der sein Au-Pair-Mädchen im Affekt im Keller eingeschlossen hat – irgendwas bringt das Leben der beiden immer durcheinander. Die Versuche der Protagonisten, die Wogen zu glätten, bewirken meist das Gegenteil: Am Ende sind die „jerks“ in „jerks.“ immer Yardim und Ulmen selbst.

Die Serie, die vom Prinzip her an „Curb Your Enthusiam“ und die dänische Serie „Klovn“ erinnert, hat seit der Erstausstrahlung 2017 bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter auch den Deutschen Fernsehpreis für die beste Comedyserie 2019.

Dreharbeiten mit Widrigkeiten

Die Dreharbeiten zur nun schon vierten Staffel der Serie blieben nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie verschont. So verzögerte sich auch der geplante Release um einige Monate. Im Interview mit „Prisma“ berichtet Ulmen, man habe bereits Sorge gehabt, die Dreharbeiten müssten komplett gestrichen werden. Mit einer Reihe an Sicherheitsmaßnahmen wie täglichen Testungen und einer Maskenpflicht am Set konnten die Arbeiten jedoch fortgeführt werden.

Ab dem 26. August werden die ersten Folgen der neuen Staffel verfügbar sein. Ausgestrahlt wird die Serie auf dem kostenpflichtigen Streaming-Dienst der ProSiebenSat.1 Media-Gruppe Joyn+. Hier werden dann im Wochen-Takt zwei neue Folgen der Serie veröffentlicht. Die erste Folge gibt es bereits kostenlos zu sehen.


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