Mac Millers Dealer verkaufte dem Rapper „gestreckte“ Pillen – jetzt bekennt er sich schuldig

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Der Tod von Mac Miller am 7. September 2018 sorgte für große Trauer in der HipHop-Welt. Nachdem der Rapper das Betäubungsmittel Oxycodon zu sich genommen hatte, kam es bei dem 26-Jährigen zum Herzstillstand. Es handelte sich um eine versehentliche Überdosis. Nun bekennt sich der Dealer, der dem Musiker die Pillen verkaufte, die mit dem Schmerz- und Narkosemittel Fentanyl gestreckt waren, für schuldig.

Der Dealer verkaufte dem Rapper gestreckte Pillen

Im Mittelpunkt des Prozesses steht ein Mann namens Stephen Walker. Letzterer soll die Pillen, die mit Fentanyl, einem synthetisches Opioid, das 50-mal stärker als Heroin ist, vertrieben haben. Dabei befand sich der Mann zu dem Zeitpunkt offenbar bereits wegen eines anderen Drogendeliktes auf Bewährung. Laut TMZ liegt der US-Staatsanwaltschaft für den Central District of California ein umfassendes Geständnis vor, in dem Walker zugibt, sich des Inhalts und der Gefahr der Pillen völlig bewusst gewesen zu sein.

Neben Walker sind auch noch zwei weitere Männer angeklagt. Ryan Reavis und Cameron James Pettit fungierten bei der Übergabe der Pillen an den Musiker offenbar als Kuriere, sollen aber nichts von dem tödlichen Inhalt gewusst haben. Pettit war der erste Verdächtige in dem Fall, der rund ein Jahr nach dem Tod von Mac Miller gefasst wurde. Der Vater des Rappers, Mark McCormick, hatte 2019 einen öffentlichen Auftritt, bei dem er die Fans des Verstorbenen ausdrücklich vor gestreckten Drogen warnte.

„Auch ich habe mit Drogen experimentiert. Aber heute ist es eine andere Welt da draußen. Alles, was es braucht, ist ein kleiner Stein Fentanyl im Kokain und du bist tot (…) Es gibt etwas, was ich euch sagen möchte: Geht kein Risiko ein. Das ist es einfach nicht wert.“

Laut den Dokumenten, die TMZ vorliegen, könnten Stephen Walker 20 Jahre Gefängnis sowie eine Strafe von einer Million Dollar drohen.

 

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Seit dem 15. Oktober ist das unter Mac-Miller-Fans äußerst beliebte Mixtape FACES auf allen gängigen Streamingplattformen verfügbar. Zusätzlich erschien der Kurzfilm „Making Faces“, der bisher unveröffentlichtes Filmmaterial des Entstehungsprozesses des Albums enthält.


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