Neuer Verschwörungstheoretiker: Ian Brown glaubt nicht an Corona

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Ian Brown ist unter die Verschwörungstheoretiker gegangen. Der ehemalige Stone-Roses-Sänger hat den Aluhut aufgesetzt und verbreitet nun im Internet seine Corona-Skepsis. So twitterte der 57-Jährige kürzlich „Kein Lockdown keine Tests keine Spuren keine Masken keine Impfung“ und fügte dem das Hashtag #researchanddestroy bei.

Follower*innen von Brown wollten daraufhin wissen, wieso er nicht an Masken, Corona-Tests, eine Impfung oder gar einen Lockdown glauben würde. Seine Antwort: „Für alle, die nach meinen medizinischen Qualifikationen fragen, ich habe die gleichen wie Computerverkäufer Bill Gates (größter Geldgeber der Weltgesundheitsorganisation)“. Damit spielt der Brite auf die weit verbreitete Verschwörungstheorie an, Gates hätte überhaupt erst das Virus erschaffen, um die Welt für sich zu vereinnahmen und sie mit Zwangsimpfungen dann kontrollieren zu können.

Dave Haslam, DJ und Journalist, antwortete Brown ganz richtig mit den Worten: „Faktencheck. Bill Gates verdiente sein Geld mit der Entwicklung und dem Verkauf von Software, anstatt Computer zu verkaufen. Er ist der drittgrößte Geldgeber der WHO. Er hat außerdem 1 Milliarde Dollar für die Malaria-Kontrolle zugesagt. Er recherchiert nicht persönlich, er gibt Wissenschaftlern das Geld.“

Dass der Musiker sich mit seinen Tweets auch als Impfungsgegner outete, kommt bei vielen ebenfalls nicht gut an. Ein Fan schrieb ihm via Twitter: „Ich liebe deine Musik Ian, aber ich hoffe ernsthaft, dass du gehackt wurdest.“

Auf seinen neuen Job als Verschwörungstheoretiker angesprochen, gibt Brown nur zurück: „Ich bin also ein Verschwörungstheoretiker HA! Ein Begriff, der von den lahmen Medien erfunden wurde, um diejenigen zu diskreditieren, die durch die Lügen der Regierung / der Medien und die Propaganda riechen und sehen können #researchanddestroy.“

Das bisher letzte musikalische Lebenszeichen von Ian Brown erschien 2019. Seine Solo-Platte RIPPLES bekam zwei von sechs möglichen Sternen von ME-Redakteur Stephan Rehm Rozanes. Dazu erklärte er: „Der vermutlich wieder ehemalige Stone-Roses-Sänger kehrt nach zehn Jahren mit gewohntem Groove-Pop und gewohnter Nichtsaussage zurück.“


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