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Pharrell Williams fordert umfassende Untersuchungen nach dem Mord an seinem Cousin

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Pharrell Williams wurde am Montag (05. April) 48 Jahre alt. Allerdings war dieser Geburtstag alles andere als ein schönes Ereignis: Im Kreise der Familie nahm der Künstler am Montag Abschied von seinem Cousin Donovon Lynch.

Mord an Donovon Lynch

Der 25-Jährige wurde am 26. März von einem Polizeibeamten in Virginia Beach erschossen. Zur selben Zeit hatten sich in dieser Gegend offenbar auch weitere „chaotische Schießereien“ ereignet. Zwei Menschen, darunter Lynch, wurden getötet, während acht weitere bei einem separaten Ereignis verletzt wurden. Donovon Lynch trug offenbar ebenfalls eine Waffe.

Bodycam war ausgeschaltet

Der Fall löste eine Kontroverse aus, nachdem bekannt wurde, dass der Beamte, der Lynch tötete, zwar eine Körperkamera trug, diese aber aus „unbekannten Gründen“ nicht eingeschaltet war. Dies veranlasste vor allem seine Familienmitglieder und lokale Gemeindeleiter, die Version des Polizeibeamten in Frage zu stellen.

Pharrell Williams fordert, dass die Angelegenheit aufgeklärt wird

Williams gedachte Lynch nach dessen Tod öffentlich und forderte „Transparenz, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit“ von den Behörden. Nachdem er den Verlust des 25-Jährigen bei einer privaten Gedenkfeier am Montag betrauert hatte, verfasste er einen Beitrag auf Instagram, in dem er darum bat, dass der Tod seines Cousins ausführlich untersucht wird.

 

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„Danke Gott, für meine 48. Runde um die Sonne“, schrieb er unter einem Foto des Beerdigungsprogramms. „Dieser (Geburtstag) ist symbolisch und eine Premiere, weil ich bei der Beerdigung meines Cousins sprechen musste und vor Emotionen erstickt bin. Es gibt zu viele unbeantwortete Fragen durch die Stadt und den Staat. Bei allem Respekt, ich fordere eine bundesweite Untersuchung.“

Weiterhin wandte sich der US-Star an seine Fans und fügte hinzu: „Ich bitte euch auch demütig darum, dass ihr alle die Familie im Gebet haltet. Sein Name ist Donovon Wayne Lynch.“

 


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