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Rapper Casanova wird wegen eines Interviews die Kaution verwehrt

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Casanova befindet sich seit Dezember 2020 hinter Gittern und es sieht nicht so aus, als würde er so schnell wieder aus dem Knast herauskommen. Der US-Rapper wurde wegen Drogenschmuggel und seiner angeblichen Beteiligung bei der „Untouchable Gorilla Stone Nation Gang“ angeklagt.

Richter verweigert dem Rapper die Kaution

Nachdem Casanovas Fall Anfang März Monats erneut der Staatsanwaltschaft präsentiert wurde, verweigerte man nun dem 34-Jährigen die Kaution. Laut VladTV sieht der Grund dafür wie folgt aus: Bei der Anhörung soll ein 2019 erschienenes Interview von Casanova mit Nick Cannon hervorgeholt worden sein, bei dem der Rapper damit angab, „immer noch ein Affe“ zu sein. Der Richter sah das als direkten Bezug zu der „Untouchable Gorilla Stone Nation Gang“ und wollte daraufhin nicht weiter diskutieren. Für ihn seien die Prahlereien „klare und zuverlässige Beweise“, dass er tatsächlich ein Teil der Gruppe sei, die sich vor Gericht wegen zahlreicher Betrugsdelikte sowie wegen Erpressung, Mord, Betäubungsmittel- und Schusswaffenbesitz verantworten muss.

Auch einige Textnachrichten deuteten auf seine Beteiligung hin. Dort hätte er angeblich von seiner hochrangigen Rolle in der kriminellen Organisation gesprochen. Die private und nicht weiter klar zugeordnete Nachricht lautete: „Nur Dick Wolf, der Pate der Affen, steht über mir“.

Die „Untouchable Gorilla Stone Nation Gang“

Dwight „Dick Wolf“ Reid ist der Kopf der Bande. Er verbüßt derzeit eine 50-jährige bis lebenslängliche Haftstrafe, weil er 2014 einem fremden Mann in einer Bar nach einem Streit in den Kopf schoss und im Anschluss weiterhin auf die Leiche einschlug.

Rapper Casanova soll eines von 18 mutmaßlichen Mitgliedern der Gang gewesen sein, die im vergangenen November aufgrund der weiter oben genannten Vergehen verhaftet wurde. Trotz der schlechten Ausgangslage glaubte Casanovas Anwalt James Kousouros, dass er noch einen vollständigen Freispruch für seinen Mandanten erwirken könnte. Doch schon im Januar 2021 verweigerte ein Richter bereits die Kaution.

Dem Roc-Nation-Künstler droht bei einer Verurteilung eine lebenslange Haftstrafe. Allerdings beteuert Casanova weiterhin seine Unschuld.

 


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