Bayonne

Drastic Measures 

City Slang/Universal (VÖ: 22.2.) 

Der texanische Loop-Virtuose sucht den großen Pop. 

Wenn Musiker sich einen neuen Namen verpassen, ist das meist der Beginn einer neuen künstlerischen Ausrichtung. Die fällt im Fall von Roger Sellers, der vor seinem Neustart als Bayonne bereits zwei Alben unter bürgerlichem Namen veröffentlichte, stilistisch zwar nicht unbedingt radikal anders aus, bringt nun jedoch eine Art Hochglanz-Popifizierung des hochbegabten Indie-Solisten mit sich.

Verschmolz er auf MOMENTS und 8 SONGS noch folkige und ambiente Soundpartikel zu wundervollen Innovationen, strebt er auf DRASTIC MEASURES mit einer Versessenheit nach großen Pop-Momenten, die ihm nicht immer gut tut.

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So setzt er mit makellosen Stücken wie dem ätherischen Opener „QA“ oder dem feinteilig um einen Piano-Loop herum konstruierten „Gift“ zwar grandiose harmonische Maßstäbe in Sachen Ambient-Pop, bewegt sich mit halbseidenem Süßkram („Kind“) oder wuchtig ins Pathos-Verderben strebenden Percussions und Bläsern („Abilia“) in allzu seichten Gewässern. Zu viel Zucker ist halt nicht gesund. 

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Bayonnes neues Album „Drastic Measures“ hier im Stream hören:

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