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Kritik

„Skylines“ auf Netflix: Straight Outta Mainhattan

„Skylines“, die neue deutsche Rap-And-Crime-Serie, die seit dem 27. September 2019 auf Netflix im Stream läuft, fängt vielversprechend an: Der junge Produzent Jinn (Edin Hasanović) tritt zusammen mit seinem Partner, dem Rapper Tonik, in einem kleinen HipHop-Club in Frankfurt auf. Dort erregt er die Aufmerksamkeit von Semir, Co-Labeleigner von Skyline Records. „Skyline-Semir“ erkennt dessen Talent und lädt Jinn (ohne Tonik) prompt ein, mal in der Firma vorbeizuschauen – am besten gleich mit ein paar frischen Beats und ohne seinen Kumpel.

Auch vor Ort überzeugt Jinn mit seinen Skills. Es folgt der Exklusivvertrag bei Skyline Records. Schön für Jinn, der eigentlich Johannes heißt, nebenbei als Rezeptionist in einem Hotel arbeitet und bei seiner Schwester Lily im Gästezimmer wohnt. Lily (Anna Herrmann) wiederum schrubbt hauptberuflich offenbar Tag ein Tag aus Präsentationen in einer Immobilienfirma. Die Immobilienfirma gehört Raimund. Raimund (Richy Müller) ist der Vater von Johannes und Lily und hat ein ziemliches Problem, er wird nämlich erpresst.

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In der sechsteiligen Serie „Skylines“, der ersten Netflix-Produktion, die in Frankfurt spielt, passiert so einiges. Es ist keine Serie, in der es ausschließlich um Rap geht. Es finden Ereignisse parallel statt, an denen ein Netz von Personen beteiligt ist, die alle irgendwie mit der Welt von Skyline Records verbunden sind.

Kalifa (Murathan Muslu) ist der Boss von Skyline Records sowie der Star-Rapper des Labels. Er schaffte es von ganz unten nach ganz oben. Das Unternehmen läuft gut und vor allem sauber, die Außenwirkung soll und muss stimmen. Schließlich möchte man demnächst einen großen Deal mit einem Majorlabel abschließen.

Einmal Brüder, immer Brüder: Kalifa (links) und Ardan in „Skylines“
Einmal Brüder, immer Brüder: Kalifa (links) und Ardan in „Skylines“

Doch die Dinge ändern sich, als Kalifas berüchtigter krimineller Bruder Ardan in die Stadt zurückkehrt. Ardan (Erdan Yildiz) verliert nach seiner Rückkehr keine Zeit, um wieder krumme Geschäfte zu machen. Er beansprucht Lagerräume im Geschäftsgebäude von Skyline Records, die er von eigenen Anhängern bewachen lässt, obwohl dort nach eigener Aussage nur Klamotten lagern würden. Tun sie auch, aber eben nur als Tarnung für die ebenfalls dort versteckten Drogen.

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