Slayyyter: Die neue Midwest Princess? Ihr Coachella-Moment
Viral, gefeiert, verglichen mit Chappell Roan: Slayyyters Coachella-Auftritt 2026 könnte der Start einer XL-Karriere sein.
Wird Slayyyter die neue Chappell Roan? Spätestens seit ihrem Coachella-Auftritt ist die Musikerin in aller Munde. Der Festivalauftritt der Hyperpop-Künstlerin ging auf Social Media viral. Viele vergleichen den Ansturm auf ihre Show mit dem Durchbruch von Chappell Roan auf dem Lollapalooza und dem Coachella vor zwei Jahren.
Die Stage
Die Mojave Stage, auf der Slayyyter an beiden Wochenenden auftritt, gehört zu den mittelgroßen Bühnen des Coachella und ist von der Größe her etwa vergleichbar mit dem Gobi Tent, auf dem Chappell Roan performte.
Die Supportshows
Ähnlich wie die „Pink Pony Club“-Interpretin ist Slayyyter, bürgerlich Catherine Grace Garner, schon seit langer Zeit im Musikbusiness unterwegs. Seit neun Jahren veröffentlicht sie ihre Songs. Ihr Lied „Daddy AF“ war auch in den Filmen „Bodies Bodies Bodies“ und „Anora“ zu hören. Ihr Talent durfte sie zudem auch als Support-Act für Charli XCX, Kesha und Tove Lo zu Beweis stellen.
Der späte Durchbruch
Der große Durchbruch gelang jedoch lange nicht. Ihre neueste Platte „Wor$t Girl in America“ (Veröffentlichung am 27. März 2026) sollte ein letzter Versuch einer professionellen Musikkarriere werden: keine Hitsingles, keine Erwartungen, nur das, was sie für sich selbst kreieren wollte. Mit Erfolg, denn genau das machte die US-Sängerin mit diesem Album. „Wor$t Girl in America“ schlug nach der Veröffentlichung Wellen.
Midwest Princess mit Momentum
Seitdem geht es steil bergauf für die Sängerin aus Missouri. Denn genau wie Chappell Roan kann sich auch Slayyyter als Midwest Princess vermarkten.
Ihr Coachella-Auftritt 2026 wird nun als Turning Point gesehen. Der Künstlerin ist damit der Eintritt in die Mainstream-Musikszene sicher. Aus ihrem vermeintlich letzten Album ist so der Beginn einer hochkarätigen Karriere als Popstar geworden.
Auch ihre Live-Präsenz auf dem Festival zeigt: Slayyyter ist für die Bühne gemacht. Die Menge tobte bei ihrem Auftritt. Sie selbst war ganz erstaunt, dass so viele Fans die Texte ihrer Songs kannten.
Streaming-Zahlen mit Aufwärtstrend
Auf Spotify hat die Künstlerin derzeit etwa zwei Millionen monatliche Hörer:innen. Zum Vergleich: Chappell Roan kommt auf circa 33 Millionen. Anfang 2024 waren es bei ihr jedoch nur circa eine Million. Für Slayyyter steht damit mit Sicherheit noch eine Menge Zuwachs bevor.
Queere Fanbase und wachsendes Publikum
Ihre Fans freuen sich über die Aufmerksamkeit. Slayyyter bedient eine vorwiegend queere Fanbase und ist auch selber als bisexuell geoutet. In einem Interview mit dem „People Magazine“ 2025 sagte sie: „Ich habe nie versucht, meine Musik hier unterzubringen, aber ich bin so glücklich und dankbar, dass es einfach so gekommen ist, denn ich habe das Gefühl, dass queere Kreise die wahren Kenner der Popmusik sind.“
Mit dem Mainstream-Erfolg wird sich ihre Zuhörerschaft vermutlich verändern. Auch Chappell Roans Anhänger:innen stammten zunächst hauptsächlich aus der LGBTQ+-Community, sind durch ihren Erfolgskurs jedoch noch diverser geworden. Die „Pink Pony Club“-Sängerin ist öffentlich als lesbisch geoutet, ihre Songtexte handeln oft von queerer Liebe, und ihre Bühnenpersönlichkeit ist ein Drag-Projekt.
Bei Slayyyter liegt der Fokus der Songs eher auf Themen wie Berühmtheit und Internetkultur. Auch wenn ihr neues Hyperpop-Album musikalisch kaum Ähnlichkeit mit dem eher theatralischen Synth-Pop Chappell Roans hat – die Erfolgsgeschichten der beiden haben Ähnlichkeiten.







