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Sophie Hunger teilt neue Single „Alpha Venom“

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Sophie Hunger hat mit „Alpha Venom“ die letzte Vorab-Auskopplung aus ihrem bevorstehenden siebten Studioalbum geteilt. HALLUZINATIONEN wird am 28. August 2020 bei Caroline International erscheinen und wurde wie schon sein Vorgänger erneut von Dan Carey (Kate TempestFontaines D.C.) produziert.

„Alpha Venom“ im Stream sehen und hören:

Bei „Alpha Venom“ handelt es sich um eine energetische Krautrock-Nummer, die Hunger zufolge „auf einer Titelmelodie, die sie ursprünglich für eine deutsche Krimi-Produktion komponiert hatte“, basiert. „Als ich die Songs für HALLUZINATIONEN zusammenstellte, bat mich Dan, mindestens ein Stück einzubauen, auf dem ich auch ein Gitarrensolo beisteuern könnte“, so die Musikerin in einem offiziellen Statement, „auf diesem Track haben wir’s dann versucht, wir haben also gewissermaßen alles noch einmal aufgenommen, nur um dieses Gitarrensolo unterzubringen – eine edlere Daseinsberechtigung für einen Song kann ich mir gar nicht vorstellen!“

Im Vorfeld hatte Hunger mit „Security Check“, „Rote Beeten aus Arsen“ und „Everything Is Good“ bereits einige erste Vorboten auf das neue Album geteilt. Wenngleich es auch einige deutsche Zeilen auf der bevorstehenden LP zu hören gibt, wurde HALLUZINATIONEN diesmal zum Großteil auf Englisch eingesungen.

Einer offiziellen Pressemitteilung zufolge befasst sich die Musikerin auf HALLUZINATIONEN „mit dem Zusammenhang zwischen Einsamkeit und der Imagination“. Gleichzeitig markiere das neue Werk „einen weiteren Schritt in jene elektronische Richtung, die sie seit dem Umzug nach Berlin und dem Beginn der Zusammenarbeit mit Carey eingeschlagen hat“.

Wegen der aktuellen Corona-bedingten Selbstisolationsphase hat die Multiinstrumentalistin außerdem kürzlich im Rahmen der „Royal Albert Home“-Reihe ein kleines Wohnzimmer-Konzert gegeben. Zu sehen ist der Auftritt hier:

Seit 2008 hat Hunger insgesamt sechs Soloalben veröffentlicht, wovon das noch aktuelle MOLECULES 2018 erschien. Nebenbei schreibt die in Berlin lebende Schweizerin immer mal wieder Kolumnen für große deutsche Publikationen, wie den „Spiegel“ und „Die Zeit“, und komponiert ganze Soundtracks, wie 2016 zum Oscar- und Golden-Globe-nominierten Stop-Motion-Film „Ma Vie de Courgette“.


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