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Todesursache geklärt: Chris Cornell beging Selbstmord

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Erst war es reine Spekulation, nun ist es traurige Gewissheit: Chris Cornell nahm sich selbst das Leben. Dies bestätigte ein Gerichtsmediziner gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press am Donnerstagabend und damit keine 24 Stunden nach Cornells Tod. Seine Frau Vicky zweifelt daran, dass der Selbstmord ihres Mannes vorsätzlich geschah.

Soundgarden-Sänger Chris Cornell starb am 17. Mai 2017, nachdem er und seine Band ein Konzert in Detroit gaben. Sein Agent bestätigte Cornells Tod; zuerst hieß es lediglich, diese Nachricht sei „überraschend und unerwartet“ gekommen. Die Familie würde mit der Gerichtsmedizin zusammenarbeiten, um die Todesursache zu klären. Cornell, so hieß es später weiter, sei leblos im Bad seines Hotelzimmers aufgefunden. Dort, so weiß man nun, erhängte er sich.

Soundgardens letztes Konzert beschlossen sie mit dem Song „Slaves & Bulldozers“. Dessen Ende ließen sie in einen Jam münden, in dem Cornell die Zeilen „In my time of dying, I want nobody to mourn“ und „All I want for you to do is take my body home“ sang – Zitate aus Led Zeppelins „In My Time Of Dying“, das Cornell live schon öfter rezitierte, die sich nun aber wie eine Ankündigung Cornells deuten lassen.

Chris Cornell wurde 52 Jahre alt und hinterlässt seine Ehefrau und drei Kinder. In der Vergangenheit litt der Rockstar unter schweren Depressionen, Alkohol- und Drogensucht.

Auf Chris Cornells Beerdigung sang sein Freund Chester Bennington Leonard Cohens „Hallelujah“. Der Linkin-Park-Sänger starb am 20. Juli 2017, auch er erhängte sich.

Die 10 besten Songs von Chris Cornell

Lest hier unsere weitere Berichterstattung über Chris Cornells Tod.

Wer Suizidgedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits das Sprechen dabei, die Gedanken zumindest vorübergehend auszuräumen. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist oder sich um nahestehende Personen sorgt, kann sich – auch anonym – an die Telefonseelsorge wenden: Sie bietet schnelle Hilfe an und vermittelt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken unter der Nummer 0800/111 01 11.

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