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Über Ruhm und Scheitern: Neue Doku-Serie „Wie ein Fremder“ erscheint im Juni

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Was passiert mit all den talentierten Künstler*innen, denen die große Karriere vorhergesagt wird und sie dennoch scheitern? Sechs Jahre lang begleitete der Regisseur Aljoscha Pause den hochtalentierten Musiker Roland Meyer de Voltaire, der im Jahr 2005 von dem Rolling Stone neben den Arctic Monkeys noch als „schönste Aussicht auf das Jahr 2006“ betitelt wurde. Sein großer Durchbruch kam jedoch nicht. Pause hat seine Langzeitstudie in eine fünfteilige Dokuserie umgewandelt und sie „Wie ein Fremder – eine deutsche Popmusik-Geschichte“ genannt. Die Doku erscheint am 5. Juni 2020 als als Blu-ray und Video on Demand.

Wie ein Fremder – Eine deutsche Popmusik – Geschichte OFFIZIELLER TRAILER auf YouTube ansehen

Der Filmemacher selbst bezeichnet das Projekt als „Herzensthema“. Er erklärt: „Nach meinen jüngsten Doku-Serien für Amazon und DAZN geht es mit dieser Serie einerseits wieder back to the roots: diese Doku ist Independent von Kopf bis Fuß, wie einst mein Film ‚Tom meets Zizou’“. Und er sagt weiter: „Andererseits geht es auch zu neuen Ufern: Popmusik.“ In „Wie ein Fremder“ wird Roland Meyer de Voltaire über mehrere Jahre hinweg auf seinem Weg begleitet, den Traum von einer Musikkarriere doch noch zu verwirklichen.

Nachdem die Top-Karriere im Jahr 2006 trotz großer Ankündigung auf sich warten ließ, ging es bergab für den Kopf der Band Voltaire. Roland Meyer de Voltaire steht immer mehr vor finanziellen und mentalen Schwierigkeiten. Erst als er sich entscheidet, seine Wohnung aufzugeben und wohnungslos zu leben, kehrt Hoffnung und Kreativität wieder in sein Leben zurück. Mit neuen Songs und neuem Künstlernamen startet Meyer de Voltaire als Schwarz einen neuen Versuch.

Ursprünglich sollte die fünfteilige Dokuserie Anfang Juni in Berlin Premiere feiern. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie erscheint das Werk nun am 5. Juni 2020 als Blu-ray und VoD (Video-on-demand). Die Serie „Wie ein Fremder“ entstand unter Mitwirkung und Unterstützung von bekannten Künstler*innen wie Schiller, Madsen, Alina, Megaloh und Enno Bunger sowie einigen Musikjournalisten, darunter auch ME-Redakteur Linus Volkmann.


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