Will Smith weist schwere Vorwürfe zurück – was hinter der Klage steckt

Will Smith reagiert auf Klage: Tour-Musiker berichtet von mysteriösem Hotelzimmer-Vorfall in Las Vegas. Anwalt weist alle Vorwürfe kategorisch zurück.

Gegen Will Smith und dessen Unternehmen liegt eine Klage wegen sexueller Belästigung, unrechtmäßiger Kündigung und Vergeltungsmaßnahmen eines ehemaligen Tour-Geigers vor. Der Schauspieler und Rapper äußerte sich nun zu den Vorwürfen und wies sie entschieden zurück.

Der Violinist Brian King Joseph – ein ehemaliger Angestellter des Künstlers und seiner Firma Treyball Studios Management, Inc. – reichte Ende Dezember 2025 Klage beim obersten Gerichtshof in Kalifornien ein. Diese handle von einem Vorfall der sexuellen Belästigung, die sich während Smiths Tour „Based On A True Story: 2025“ in dem Hotelzimmer des Klägers ereignet haben soll.

Vorwurf der „sexuellen Gewaltandrohung“ und vermeintliche Beweise

In der Anklageschrift ist von „sexueller Gewaltandrohung“ die Rede, die der 57-Jährige gegenüber Joseph getätigt haben soll. Der Musiker behauptet in der Klage, entdeckt zu haben, dass jemand sein Hotelzimmer in Las Vegas im März 2025 ohne Anzeichen gewaltsamen Eindringens betreten hätte.

Beweise, die der Kläger daraufhin in dem Zimmer dafür vorfand, sind laut Anklageschrift: Eine handschriftliche Notiz mit dem Inhalt „Brian, ich komme wieder … nur wir zwei“, inklusive eines gezeichneten Herzens und der Unterschrift „Stone F“. Außerdem sollen im Raum „Feuchttücher, eine Bierflasche, ein roter Rucksack, eine Flasche HIV-Medikamente mit dem Namen einer anderen Person, ein Ohrring und Entlassungspapiere aus dem Krankenhaus, die einer Joseph unbekannten Person gehörten“ zurückgelassen worden sein.

Auswirkungen und Anwalts-Statement

Der Violinist sei nach dem Fund davon ausgegangen, dass „eine unbekannte Person bald in sein Zimmer zurückkehren würde, um sexuelle Handlungen“ mit ihm vorzunehmen. Daraufhin habe er den Vorfall dem Hotelpersonal, einer örtlichen Nicht-Notrufnummer der Polizei und Smiths Managementteam gemeldet und sei kurz darauf entlassen worden, heißt es in der Beschwerde weiter. Diese Ereignisse verursachten bei dem Kläger „schwere emotionale Belastungen, wirtschaftliche Verluste, Rufschädigung und andere Schäden“, darunter „PTBS und andere psychische Erkrankungen als Folge der Kündigung“, wie aus dem Schriftstück deutlich wurde.

Auf die Anschuldigungen des Klägers reagierte Allen B. Grodsky, Anwalt des Hollywood-Stars, mit folgendem Statement: „Die Behauptungen von Herrn Joseph über meinen Mandanten sind falsch, unbegründet und leichtfertig“, erklärte er gegenüber „People“. Weiter äußerte er sich zu den Vorwürfen: „Sie werden kategorisch zurückgewiesen, und wir werden alle verfügbaren rechtlichen Mittel einsetzen, um diese Behauptungen anzugehen und sicherzustellen, dass die Wahrheit ans Licht kommt.“

Smiths „Based On A True Story“-Tournee fand von Juni bis September 2025 statt, nachdem sein gleichnamiges Album im März veröffentlicht worden war.