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„Avatar“: Das Coronavirus zwingt die Produktion der Sequels zur Pause

Die Produktion des ersten „Avatar“-Sequels wird wegen der Corona-Pandemie erst einmal auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Es sei nicht bekannt, wann die Dreharbeiten in Neuseeland wieder aufgenommen werden. Die weiteren Fortsetzungen werden sich somit höchstwahrscheinlich auch verzögern. Doch das Visual-Effects-Team von Weta Digital mit Sitz in Wellington, soll vorerst weiterarbeiten, verriet „Avatar“-Produzent John Landau dem US-Blatt „Hollywood Reporter“.

Landau sagt: „Wir haben den Dreh vertagt. Wir hatten Pläne, Freitagabend wieder nach Neuseeland zu kommen und wieder anzufangen, aber wir haben die Entscheidung getroffen, erst einmal hier in Los Angeles weiterzuarbeiten und später als geplant wieder hinzufahren.“ Er fügte hinzu: „Wir befinden uns mitten in einer globalen Krise und hier geht es nicht um die Filmindustrie. Ich denke, jeder Mensch muss jetzt alles tun, was geht, um die Kurve des Coronavirus‘ abzuflachen.“

Landau erklärt weiter, er sei nicht sicher, wann die Produktion in Neuseeland wieder aufgenommen werde, aber er überprüfe den Zeitplan „jeden Tag“, da sich die Dinge aktuell so schnell ändern. Daher sei vorerst die Priorität des Produktionsteams, dass Weta Digital „so viele Minuten“ VFX-Arbeiten wie möglich schaffe. Die Kosten für alle vier „Avatar“-Fortsetzungen, die im Laufe der nächsten sieben Jahre erscheinen sollen, betragen laut eines offiziellen Berichts insgesamt eine Milliarde US-Dollar.

Regisseur James Cameron schuf mit „Avatar“, der im Jahr 2009 in den Kinos anlief, den bis dato weltweit zweitgrößten Kinoerfolg aller Zeiten. Für den Nachfolgerfilm war ursprünglich das Erscheinungsdatum am 17. Dezember 2021 anberaumt – ob dieses Datum in Anbetracht der Drehpausierung noch umsetzbar ist, ist zu bezweifeln. Die drei weiteren „Avatar“-Sequels sollen im Dezember 2023, 2025 und 2027 in die Kinos kommen.


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