Regisseur Danny Boyle verrät die Geschichte seiner abgelehnten „James Bond“-Fassung

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Danny Boyle äußerte sich zu seinem geplatzten James-Bond-Film und enthüllte Details zu der Handlung, die er ursprünglich geplant hatte.

Zurück zu den Wurzeln

Boyle sagte, dass der 25. Teil des Franchise, der schlussendlich „No Time To Die“ heißen und von Cary Fukunaga inszeniert werden würde, in Russland gespielt hätte. Dabei wären Bonds Ursprünge erforscht worden. Außerdem fügte Boyle hinzu, dass er von Anfang an Bedenken hatte, die Regie eines Bond-Films anzunehmen.

„Ich erinnere mich, dass ich dachte: ,Sollte ich mich wirklich auf Franchises einlassen? Denn sie wollen nicht wirklich etwas anderes’“, sagte Boyle. „Sie wollen, dass man es ein wenig auffrischt, aber nicht wirklich herausfordert. Jedoch wollten wir etwas anderes machen. Seltsamerweise – es wäre jetzt sehr aktuell gewesen – spielte alles in Russland, wo Bond ja entstand, im Kalten Krieg. Mein Skript spielte im heutigen Russland und ging zurück zu seinen Ursprüngen, und sie (die Produzenten) verloren einfach, wie soll ich sagen … sie verloren einfach das Vertrauen in den Film. Es war wirklich eine Schande.“

Wer wird der neue James Bond?

Danny Boyle sollte Daniel Craigs letzten Auftritt als Agent 007 inszenieren. Jedoch verließ er das Projekt aufgrund von kreativen Differenzen mit dem Hauptdarsteller und den Produzenten. Der Film kam nach Corona-bedingten Verschiebungen im September 2022 ins Kino. Auf die Frage, ob Boyle einen weiteren Bond-Film drehen würde, wenn sich die Gelegenheit für ihn ergeben würde, antwortete er: „Ich glaube nicht“. Zudem äußerte er sich dazu, wer als nächster James Bond spielen sollte, ginge es nach ihm. Für Boyle kommen dafür nur Robert Pattinson („The Batman“) oder Paapa Essiedu („I May Destroy You“) in Frage.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de +++


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