Demolierte Gitarre von Kurt Cobain für fast eine halbe Million US-Dollar versteigert

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Eine zerschmetterte E-Gitarre von Kurt Cobain ist in New York für rund 486.000 US-Dollar unter den Hammer gekommen. Konkret handelt es sich um ein Mustang-Modell des Herstellers Fender aus dem Jahre 1973. Der Frontmann von Nirvana hatte sein Spielgerät während der ersten US-Tournee seiner Band bei einem Auftritt auf der Bühne demoliert.

Nicht jeder Schatz besteht aus Silber und Gold

Im Vorfeld hatte das Auktionshaus „Julien’s Auctions“ den Schätzwert des Instruments auf lediglich 200.000 US-Dollar beziffert. Neben der Gitarre wechselten im Zuge der dreitägigen Versteigerung mit dem Titel „Icons and Idols: Rock ‚N‘ Roll“ mehr als 1500 Stücke ihre Besitzer*in. Eine mit Diamanten verzierte Uhr von Elvis Presley erzielte beispielsweise 256.000 US-Dollar, das Letztgebot eines Flügels von Bob Dylan lag bei 217.000 US-Dollar und eine blaue Elektrogitarre von Prince brachte 192.000 Dollar ein. Eine runde Drahtbrille von John Lennon war jemandem 162.000 US-Dollar wert.

Berühmteste Gitarre von Cobain kostete das Zwölffache

Im Vergleich zu einer früheren Versteigerung kann man die Fender Mustang 1973 im Übrigen als wahres Schnäppchen bezeichnen. Jene Akustik-Elektrogitarre, mit der Cobain im Zuge seines „MTV Unplugged“-Konzerts Musikgeschichte schrieb, wurde vor zwei Jahren für einen unfassbaren Erlös von sechs Millionen US-Dollar an den Mann gebracht. Die Martin D-18E aus dem Jahre 1959 erstand der Chef einer australischen Audiotechnik-Firma. Anders als der oder die neue Besitzer*in der Fender Mustang ist es ihm sogar vergönnt, sein Instrument zu bespielen.


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