Highlight: Die 50 besten Alben des Jahres 2016

Die Alben der Woche mit The Notwist, Kings of Leon und Conor Oberst

Album der Woche: The Notwist – SUPERHEROES, GHOSTVILLAINS & STUFF (5 Sterne)

The Notwist – SUPERHEROES, GHOSTVILLAINS & STUFF, VÖ: 14.10.2016

Aber was SUPERHEROES, Ghostvillains & Stuff auf zwei CDs oder wahlweise drei LPS abliefert ist ja weit mehr als eine Hit-Sammlung mit ein bisschen Euphoriegeräusch. Man bekommt nicht nur einen blendenden Eindruck davon, welches Spektrum The Notwist zwischen Dinosaur Jr., My Bloody Valentine, allerlei Bastlerelektronik, Jazz, Postrock und ins Jetzt übersetzten Blues abdecken, ohne dass sie sich dafür auch nur einmal ächzend strecken müssten. Es ist vor allem ein Schauspiel zu erleben, wie diese Band live all ihre verschiedenen Töne in einen magischen, tiefmelancholischen Fluss bringt, bis jedes Stück fast jede Form annehmen kann (so lange sie nur eben melancholisch ist).

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Conor Oberst – RUMINATIONS, VÖ: 14.10.2016Conor Oberst – RUMINATIONS (2,5 Sterne)

Gitarre, Piano, Mundharmonika: Der Bright-Eyes-Mastermind liefert auf seiner siebten Soloplatte spärlich instrumentierten Folk und Seelenstriptease.

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Kings of Leon – WALLS, VÖ: 14.10.2016Kings of Leon – WALLS (2 Sterne)

Das siebte Album der Amerikaner klingt wie ein Wunschkonzert für Stadionrock, blass und monströs im selben Moment.

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Katie Gately – COLOR, VÖ: 14.10.2016Katie Gately – COLOR (4,5 Sterne)

Weird and wonderful: Das Debüt der Produzentin ist ein irrwitziges Spiegelkabinett aus hyperaktivem hyperaktivem Pop und elektronischen Abstraktionen.

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Jagwar Ma – EVERY NOW AND THEN, VÖ: 14.10.2016Jagwar Ma – EVERY NOW AND THEN (3 Sterne)

Nach dem gefeierten Debüt fällt das zweite Album der australischen Psych-Pop-Band bescheidener aus.

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Bayonne – PRIMITIVES, VÖ: 14.10.2016Bayonne – PRIMITIVES (5 Sterne)

Eine Hypnosesitzung aus dem Blauen des Himmels. Oder: wie ein Loopsammler im Patternsalat Pop findet.

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Fritz Kalkbrenner – GRAND DEPART, VÖ: 14.10.2016Fritz Kalkbrenner – GRAND DEPART (3,5 Sterne)

Der kleine Bruder wiederholt solide die Techno-Formel, die ihn zum ­großen Erfolg geführt hat.

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The Lemon Twigs – DO HOLLYWOOD, VÖ: 14.10.2016 The Lemon Twigs – DO HOLLYWOOD (4,5 Sterne)

Ein Album wie ein Mash-up-Mix der 60er- und 70er-Jahre von zwei schrägen Brüdern, die das 20. Jahrhundert kaum miterlebt haben.



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