Freiheit für die Hipster

In den Indie- und Electroclubs konnte man 2007 nicht viel falsch machen: Niemand blamierte sich mit Buttons und Totenköpfen (auch wenn die zum Ende des Jahres deutlich rarer wurden), man konnte Halstücher, neonfarbene 80s-Caps, Stirn- und Schweißbänder anlegen (auch die sind aber vom Aussterben bedroht) und/oder einfach mit Pete-Doherty-Hut und T-Shirt aufkreuzen. Bei aller Freiheit: Relativ unumstritten war die „Eleganz“ enger farbiger Jeans, weißer Sonnenbrillen und weißer, langer T-Shirts (Weiß ist das neue Schwarz!) mit Aufdruck im Mal-it-yourself-with a-Edding-Style. Designer wie Cassette Playa trieben All-over-Prints bei Hoodies auf die Spitze (Foto oben) -wirklich tragbar waren die aber nur bei Klaxons-Shows.

Ausblick: Sollte uns nach dem 80s-Revival nun tatsächlich ein 90s-Revival erwarten, dann wäre ein erstes Anzeichen dafür, dass Justice mit dem Tragen von Porno-Schnauzern und glänzenden schwarzen Lederjacken einen 70s-Look wieder salonfähig gemacht haben, der vor über zehn Jahren unter Hipstern höchst populär gewesen ist.

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