Kanye West steht im Musikvideo zu „Come to Life“ in Flammen

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Nachdem Kanye West kürzlich sein lang erwartetes Album DONDA veröffentlicht hatte, das seitdem weltweit Rekorde bricht, veröffentlichte „Ye“ nun das erste Musikvideo zu „Come to Life“. Darin beweist der exzentrische Rapper wieder einmal seinen Hang zur Theatralik und zu religiösen Bildern.

Gotta make my mark ‚fore I’m gone/
I don’t wanna die alone/

Kanye West sitzt in einer brennenden Kirche

Konventionelle Promophasen hat Kanye West schon lange hinter sich gelassen, denn groß ankündigen muss der Rapper und Unternehmer seine Produktionen eigentlich nicht mehr. Im Falle von DONDA musste er nicht einmal seine eigenen Ankündigungen einhalten. Jedenfalls scheint seit der Veröffentlichung des Albums (29. August) jeder Ärger um die zahlreichen Verschiebungen seines zehnten Studioalbums vergessen und der Rapper knackt weltweit Chart-Rekorde. Rückblickend lässt sich sein drittes und letztes Pre-Listening-Event im Soldier Field-Stadion in Chicago (Wests Heimat) als das Finale seiner merkwürdigen Werbetour beschreiben. Nicht ohne Grund landeten nun Highlights der Show, für die eine Nachbildung von Wests Elternhaus errichtet wurde, in seinem neuen Video zu „Come to Life“. So konnte man bei der Veranstaltung beispielsweise einen brennenden Kanye West aus einer Kirche laufen sehen. Im Video ist nun zu sehen, wie er kurz vor dem Verlassen des Gebäudes in Flammen aufgeht.

Kanye West und Kim Kardashian heiraten noch mal

Ein weiterer Show-Auftritt, der für reichlich Gesprächsstoff sorgte, war der von Wests Noch-Ehefrau Kim Kardashian, die, in ein weißes Hochzeitskleid gehüllt, eine nahezu „gespenstische“ Performance hinlegte. Diese endete mit ihrer gemeinsamen „Hochzeit“. Das ehemalige Paar war insgesamt sieben Jahre verheiratet, bevor Kardashian im Februar dieses Jahres die Scheidung einreichte. Laut „TMZ“ habe sie West mit ihrer Performance glücklich machen wollen, da das Event besonders wichtig für ihn gewesen sei.

Das Bild des „brennenden Kanye“ verwendete West übrigens bereits 2004 in seinem Video zu „Jesus Walks“, dem Song, der auf seinem Debütalbum THE COLLEGE DROPOUT erschien. Seine Vorliebe für religiöse Motive behielt der Rapper während seiner ganzen Karriere bei.


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