Lady Diana: Das sind ihre Lieblingsmusiker

von

Duran Duran

Ihre Liebe zu Duran Duran ist gut dokumentiert und resultierte nicht nur aus den recht ähnlichen Frisuren. In der Serie „The Crown“, durch deren vierte Staffel sich viele junge Menschen wieder in Lady Diana verliebten, wird das in einer Szene gewürdigt, in der Diana zur Musik tanzt, während im Hintergrund ein Duran Duran-Poster zu sehen ist. Die Band um Simon Le Bon spielte auch auf dem Gedächtnis-Konzert im Jahr 2006. Dort sagte Le Bon: „Es ist eine Ehre für uns, dass Diana Duran Duran immer als ihre Lieblingsband bezeichnete. Sie war nämlich auch unsere Lieblingsprinzessin.“

George Michael

Die recht enge Verbindung zu George Michael beschäftigte vor einigen Jahren gar noch einmal die Klatschpresse. In der Biografie „George Michale, Freedom, The Ultimate Tribute 1963 – 2016“ wurde Michael wie folgt zitiert: „Es passierten eindeutige Dinge, die sehr deutlich machten, dass sie sich sehr zu mir hingezogen fühlte. Keine Frage“. Das sagte Michael in einem Interview, das für das Buch geführt wurde. Trotzdem war eine vermeintliche Affäre natürlich Wunschdenken der Klatschpresse. Aber es gab eine innige Freundschaft mit vielen vertrauten Gesprächen zwischen den beiden.

Diana und George Michael lernten sich bei einem Konzert zum Welt-Aids-Tag backstage in der Wembley Arena kennen. 2017 wurde im Buckingham Palace außerdem eine Tape-Box mit Dianas Musikkassetten ausgestellt. Darin fanden sich diverse George-Michael-Alben. Aber auch: Luciano Pavarotti, Rod Stewart, Diana Ross, Céline Dion and Lionel Richie.

Elton John

George Michael erwies Lady Diana die letzte Ehre an der Seite von Elton John, der ja mit „Candle In The Wind“ ergreifend und chartstauglich gezeigt hat, was Diana ihm bedeutete. In seiner Biografie schreibt Elton John ausführlich darüber, wie er Diana 1981 auf einer Party zu Prinz Andrews 21. Geburtstag auf Windsor Castle kennenlernte: „Doch ganz egal wie lustig oder normal die Königliche Familie auch wirken mochte, völlig gleich, ob sie sich über die Lackierung meines Aston Martin echauffierten, mich fragten, ob ich Kokain genommen habe, bevor ich auf die Bühne ging, oder mir zuzwinkerten, nachdem sie ihren Neffen ins Gesicht geschlagen hatten – in ihrer Gegenwart kam unvermeidlich der Moment, in dem ich mich seltsam fehl am Platze fühlte und dachte: ‚Das ist völlig absurd. Ich bin bloß ein Musiker aus einer Sozialwohnung an der Pinner Road, was mache ich hier?‘ Mit Diana war das anders. Ungeachtet ihres Status und ihres familiären Hintergrunds, war sie mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Unvoreingenommenheit gesegnet, kam sofort mit jedem ins Gespräch und besaß die Fähigkeit, einfach wie ein ganz gewöhnlicher Mensch zu wirken, sodass sich Menschen aller sozialen Schichten in ihrer Gesellschaft wohlfühlten. Ihre Kinder haben diese Fähigkeiten geerbt, insbesondere Prinz Harry: Genau wie seine Mutter hat er keinerlei Interesse an Grandezza oder Förmlichkeiten.“

Außerdem beobachtete Elton John: „Ich war von Diana überwältigt, aber das war gar nichts, verglichen mit dem Eindruck, den sie auf heterosexuelle Männer machen konnte. Sie schienen in ihrer Gegenwart völlig den Verstand zu verlieren. Sie waren einfach wie verhext.“

Freddy Mercury

Mit Freddy Mercury verbrachte Lady Diana zu Lebzeiten anscheinend viele interessante Stunden. Das bestätigte im vergangenen Jahr die Schauspielerin Cleo Rocos, die mit beiden befreundet war. Sie sagte der Vanity Fair, als sie von einem gemeinsam verbrachten Tag erzählte: „Die beiden nutzten den Nachmittag, um Champagner zu trinken und Wiederholungen der ‚Golden Girls‚ zu schauen. Mit ausgeschaltetem Ton und Improvisationen der Dialoge und weitaus expliziterer Handlung.“

Mehrfach schlich sich Lady Di wohl auch aus dem Schloss, um mit Freddie Mercury heimlich feiern zu gehen. In ihrem Buch „The Power of Positive Drinking“ erinnert sich Rocos, wie Diana als „exzentrischer schöner Mann“ verkleidet mit Mercury und ihr in die einst berühmte Schwulenbar „Royal Vauxhall Tavern“ feiern ging. „Lasst das Mädchen doch Spaß haben!“, soll Mercury vor dem Clubbesuch gesagt haben.

Lionel Richie

Dianas absoluter Lieblingssong war „Hello“ von Lionel Richie. Der findet sich auch in der bereits erwähnten Musikbox – und Diana sagte es angeblich einmal zu Richie. Auf einem Konzert im Jahr 2015, auf dem Prinz William im Publikum war, sagte Richie auf der Bühne: „Vor vielen Jahren hatte ich das große Vergnügen, Prinzessin Diana kennenzulernen. Und heute haben wir ihren Sohn William zu Gast. Ich muss Ihnen sagen, dass es wundervoll ist, diesen Abend mit Ihnen allen zu verbringen, aber ganz besonders mit diesem britischen Gentleman. Weil seine Mutter einmal zu mir kam und zu mir sagte, ihr liebster Song sei ‚Hello.‘ Also dachte ich mir: Heute widme ich diesen Song Ihnen, William.“

 


DaBaby sorgt mit homophoben Kommentaren für Shitstorm
Weiterlesen