Mariybu verbindet Feminismus und Punchlines – „Zu Viel“ (Musikvideo)

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Mariybu hat keine Lust mehr sich zu verstecken und liefert mit „Zu Viel“ eine empowernde Hymne für Selbstakzeptanz. Neben dem dazugehörigen Video veröffentlicht die Hamburger Rapperin ihre zweite Solo-EP BITCHTALK.

Ich hab’s lange versucht, hab mich angepasst/
Gehofft das wär‘ genug und dabei viel verpasst/
Doch heut‘ bin ich dafür zu klug, weiß, ich bin genau das/
wonach ich such – no excuse/

Mariybu ist „Zu Viel“ für das Patriarchat

Das All Female Rap-Label 365xx glänzt mittlerweile durch die musikalische Diversität seiner Künstlerinnen. Von Oldschool-Boom Bap-Sound einer Die P, über Trap-Sounds des Berliner Duos PALAS, bis hin zu Genre-Mixes mit Schauspieleinlagen bei Yetundey, hat das Label nahezu alles anzubieten, was das HipHop-Herz begehrt. Wer nach elektronischen Sounds gepaart mit inhaltsstarken, feministischen Statements sucht, landet bei Mariybu. Die Hamburgerin startete ihre Karriere vor mehr als zwei Jahren im Rahmen des Fe*male Treasure-Kollektivs um Kollegin Finna und als Teil des Duos Girrrlitas zusammen mit Rapperin und Influencerin Wikiriot (auch im Video zu sehen).

Es folgten Auftritte bei Demos, Solipartys und in Hamburger Clubs sowie der Wunsch, mehr aus der Musik zu machen. Letztere versteht sie unter anderem als „politischen Kampf“, aber auch als persönliches Ventil. Während die Singles „Toxic“ und „Alles gut“, die sich mit Missbrauch, Herzschmerz und Depression beschäftigen, thematisch etwas schwer wiegen, ist „Zu Viel“ eine positive Hymne auf das selbstbestimmte Leben, frei von gesellschaftlichen Zwängen. Es darf also (aus der Reihe) getanzt werden.

In „Toxic“ geht es um sexualisierte Gewalt von Männern:

Mariybus aktuelle EP BITCHTALK erschien am 3. September 2021 – hier im Stream hören:


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