ME-Alben der Woche: Elvis Costello, Bonobo, Cat Power, Grace Cummings

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Jede Woche gibt es unzählige Album-Releases weltweit – wer soll da noch den Überblick behalten? Bei unserem Videoformat „Alben der Woche“ präsentiert euch ME-Volontärin Emma Wiepking jeden Release-Freitag die spannendsten Album-Veröffentlichungen der Woche – egal, ob es sich dabei um ein Meisterwerk oder einen gehörigen Flop handelt. So erhaltet ihr einen guten, schnellen und von der Redaktion kuratierten Überblick über die wichtigsten Releases.

Schaut euch hier die elfte Ausgabe von „Alben der Woche“ an:

Diese Woche geht es um die neuen Platten von Bonobo, Cat Power, Elvis Costello und Grace Cummings.

Elvis Costellos neues Album THE BOY NAMED IF ist (zumindest in großen Teilen) eine Rückkehr zum ekstatischen Postpunk seiner frühen Jahre. Das zeigen Songs wie „Farewell, OK“ oder „Magnificent Hurt“, die musikalisch nicht weit weg sind von denen der späten 70er. 

Bonobo wird bereits seit Jahren für seinen Downbeat­-Electro gefei­ert. Doch auf seinem neuen Album FRAGMENTS beweist der Multiinstrumentalist aus Leeds, dass er den Groove wirklich intus hat. Besonders herausragend sind die zwei musikalischen Gastbeiträge von seinem Label-Kollegen Jordan Rakei und der R’n’B-Sängerin Jamila Woods

COVERS ist bereits Cat Powers dritte Platte, auf der sie Rock- & Pop-Vorlagen neu interpretiert – und das macht sie sehr eigenwillig: Anstatt offensichtliche Merkmale zu betonen, spielt sie die Lieder so, wie sie sie hören will. Das macht COVERS zu einem spannenden Detektivspiel.  

Grace Cummings’ neue Platte STORM QUEEN ist wieder einmal in Eigenregie entstanden und weist etwas viel Pathos auf – doch das gesteht man Cummings nur zu gerne zu. Denn Songs wie „Heaven“ oder „Freak“ liegt eine unglaubliche Inbrunst und Tiefe zugrunde, die man im kontemporären Indie-Folk nicht mehr häufig erlebt.  

Ihr möchtet in die neuen Alben von Bonobo, Cat Power, Elvis Costello und Grace Cummings reinhören? Kein Problem!

Hört die Alben im Stream:


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