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Optimistisch am Abgrund: Stanovskys neue Single „Dünnes Eis“ (Musikvideo)

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Stanovsky hat seine neue Videosingle „Dünnes Eis“ veröffentlicht und erzählt darin über das risikoreiche Leben, bei dem man „keine Angst vor der Tiefe“ haben muss – ein Song, der eine dynamische Aufbruchsstimmung mit Melancholie mischt.

Sich trotz Abgrund sicher fühlen

Im Video zur Single zeigt sich Peter Stanovsky von einer erfrischenden Seite, die optimistisch in den tiefen Abgrund blickt. Dabei kombiniert der Text gute Laune mit dem Gefühl der Ungewissheit. Er beschreibt ein angenehmes Angstgefühl, in dem man es sich bequem machen kann. Der Künstler paraphrasiert die Vergänglichkeit und den Genuss daran, der sich auch in dem elektronischen Sound widerspiegelt. Passend dazu zeigt das Musikvideo ein Pärchen, das sich aus der Komfortzone herauswagt und seine Freude in der Freiheit wiederfindet.

Lässt die Wärme frei auf dünnem Eis

Auch wenn die Sonne scheint

Bleib noch kurz hier, okay

Ich bleib noch kurz, ich bleib

Der Berliner Stanovsky ist nicht neu im Musikbusiness. Er verfasste bereits als Songwriter Texte für LEA, PrinzPiNamika, Adesse, Celine und Glasperlenspiel. Auch als Performer war er bereits unter dem Künstlernamen Kaind aktiv. Seine Karriere als dieser wirkte zwar vielversprechend, doch merkte der Sänger schnell, dass er einen Neustart brauchte. Kaind sei ihm zu gewollt, zu künstlich gewesen und habe den Sänger zu einer Figur gemacht, die er eigentlich nicht ist. Und so komponiert Stanovsky nun unter seinem bürgerlichen Namen neue Musik mit neuer Motivation und zeigt sich von seiner authentischeren Seite.

Gleichzeitig mit seiner ersten Single „Dünnes Eis“ veröffentlichte Stanovsky ebenfalls seine Single „Jogginghose“, die den Alltag während der Quarantäne gekonnt auf den Punkt bringt. Im Song untermalt er die Antriebslosigkeit durch den Einsatz von Klavierakkorden. 


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