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So erfolgreich verlief Spotifys Börsengang

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Bereits Anfang des Jahres wurden die Pläne über den Börsengang des schwedischen Streaming-Services Spotify bekannt. Damals wurde auch über die Strategie eines Direct-Listings an der Wallstreet spekuliert. Die Strategie ging zumindest am ersten Tag erfolgreich auf: Die New Yorker Börse listete das Unternehmen mit einem Startwert von rund 30 Milliarden US-Dollar (das entspricht etwa 24, 5 Milliarden Euro). Direkt danach stieg der Wert einer Aktie von 132 US-Dollar auf 165,90. Zum Handelsschluss lag der Wert immerhin noch bei 149 Dollar.

Den Schritt zu Direct-Listings begründet Spotify-Gründer Erk im eigenen Blog wie folgt:

Normally, companies ring bells. Normally, companies spend their day doing interviews on the trading floor touting why their stock is a good investment. Normally, companies don’t pursue a direct listing. While I appreciate that this path makes sense for most, Spotify has never been a normal kind of company.”

Die Befürchtung, das eine Milliarden-schwere Klage eines Musikverlages den Marktwert des Streaming-Dienstes schmälern könnte, wurden nicht wahr. Der 2006 in Schweden gegründete Anbieter Spotify ist unangefochten die Nummer eins beim Streamen von Musikinhalten, noch vor Apple Music, Tidal und Deezer. 71 Millionen zahlende Abonnenten nutzen den Service weltweit, insgesamt sind 159 Millionen Nutzer angemeldet, Tendenz steigend.

Die Kollegen vom Wallstreet Journal haben zum Spotify-IPO ihre ganz eigene „Playlist“ erstellt, inklusive weiterer Hintergründe, Zahlen und Statistiken – von Drakes „Started From the Botton“ über „Wannabe“ von den Spice Girls bis hin zu Oasis‚ „Wonderwall“ ist so ziemlich alles vertreten.


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