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Musiker und ihre Instrumente

Welches Equipment verwendet eigentlich… J Mascis?

Die, die J Mascis als Frontmann der lauten Dinosaur Jr. lieben, werden ihn in seinen Soloalben vermutlich nicht unmittelbar erkennen. Er setzt dort auf dezentere Klänge und meidet allzu kreischende Gitarren. Schlurfend mutet der Sound an, der sich auf J Mascis‘ viertem Studioalbum ELASTIC DAYS manifestiert. Manchmal wird es laut, man hört seine Gitarre schrammeln. Über allem schwebt seine Stimme, die große Emotionen fast tiefenentspannt reflektiert.

Um den Sound von J Mascis besser zu verstehen, geben wir Euch hier einen kleinen Einblick in die Welt seines Equipments.

Für den Notfall: Handbemalter Lo-Fi Junky Loop von Z.Vex

Z.Vex Lo-Fi Loop Junky
Z.Vex Lo-Fi Junky Loop

Hängengeblieben von der Support-Band, die die Autorin dieser Zeilen vor einiger Zeit in der „Zukunft am Ostkreuz“ in Berlin gesehen hat, ist vor allem eines: Die Saiten der E-Gitarre halten genau drei, vielleicht waren es auch vier, herzhafte Anschläge aus, im nächsten Moment steht der Frontmann der Able Bodies mit gerissener Saite da. Die Berliner haben die unangenehme Situation gleich zu Beginn der Show souverän gemeistert: Während der Typ in der linken Ecke mit zittrigen Händen und durchsichtigen Stahlfäden herumhantierte, jammte der Rest der Band ein bisschen vor sich hin.

Genau für solche Momente hat J Mascis ein Effektpedal. Eins, das (fast) nur dafür da ist, ein bisschen Lärm durch eine Loopmaschine zu jagen, während J Mascis die Gitarre wechselt. Lärm wird ja wohl noch gehen bei einem Saitenriss. Der Lo-Fi Junky Loop von Z.Vex ist mehr als ein schlichtes Effektpedal. Eine Tretmine für den Notfall eben.

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Wand aus Verstärkern: 1968 Marshall Plexi Super PA Amp JP8

 Hinter J Mascis eine Marshall-Verstärker-Wand.
Hinter J Mascis eine Marshall-Verstärker-Wand.

Wer J Mascis mit Dinosaur Jr. zum erste Mal sieht, findet sich und ihn vor einer gigantischen Wand aus Boxen und Amps wieder. Mit etwas Glück wird man weggedrückt vom fetten Sound der legendären Band, die sich irgendwo zwischen Alternative, Noise und Psychedelic Rock bewegt – selbst auf offener Festival-Wiese.

J Mascis verwendet einige Verstärker, darunter einen Marshall Plexi Super PA JP8 aus dem Jahr 1968. Das ist übrigens der erste Plexi-Amplifier, den sich der Mann aus Massachusetts geleistet hat.

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Eine Gitarre für Loser: 1963 Fender Jazzmaster

J Mascis mit einer Fender Jazzmaster.
J Mascis mit einer Fender Jazzmaster.

Hauptsächlich spielt J Mascis, auf dessen Ausweis eigentlich Joseph Donald Mascis Jr. stehen sollte, eine 1963er Fender Jazzmaster. Die Sunburst-Gitarre legte er sich zu, als ihm all seine Gitarren gestohlen wurden. Sein jetziges Herzstück fiel ihm damals ganz zufällig und unerwartet in die Hände. Er modifizierte sie ein wenig und nun gehört sie zu ihm.

Und das passt wie Arsch auf Eimer, hat die Fender Jazzmaster doch eine ganz eigene Geschichte: Gemeinsam mit der Fender Jaguar floppte die Jazzmaster in ihrer Geburtsstunde gehörig. Die Gitarren verstaubten im Regal, bis sie in den 90ern von rebellischen Teenagern und Außenseitern entdeckt und wiederbelebt wurden.

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Seit November 2018 ist J Mascis‘ neues Album ELASTIC DAYS überall erhältlich.

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Hier könnt Ihr Euch das offizielle Video zu „Elastic Days“ von J Mascis ansehen: 

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Gerrit Starczewski
Gerrit Starczewski

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